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Motorradtreffen

73. FIM Rally in Trakai/Litauen

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Nachdem wir uns von unseren FIM Meritum Gastgebern in Lettland verabschiedet hatten, machten wir uns weiter auf den circa 420 km langen Weg zur FIM Rally nach Trakai in Litauen auf.

Auch hier meinte das Wetter es einfach zu gut mit uns….bei mehr als 32° macht das Motorradfahren nicht mehr so richtig Spaß!

Aber egal, gelobt sei was hart macht!😉

Unsere Gruppe hatte sich für diese Fahrt etwas geteilt und so fuhren wir mit nur 5 Motorrädern völlig entspannt in Richtung FIM Rally, mit der Option unterwegs noch ein paar touristische Höhepunkte anzusehen. 

Heilige Berg der Kreuze

Die erste Station war Siauliai, der heilge Berg der Kreuze. Sehr beeindruckend! 

Anschließend fuhren weiter nach Kaunas, wo es das einzige Teufelsmuseum der Welt gibt. Fairerweise muss hier gesagt werden, das wir genau 5 Minuten vor Schließung ankamen, und den Besuch auf 2 Tage später verschoben 😉

 

Völlig verschwitzt, durstig, aber glücklich kamen wir gegen Abend auf dem FIM Gelände an. Dieses bestand aus einem für die Veranstaltung geblockten Campingplatz, mit der Option zu campen, noch einfachere und rustikalere (eigentlich nicht zumutbare) Hütten, oder Zimmer in verschiedenen Kategorien in sogenannten „Chalet`s“ , deren Name die Erwartungen auch bei weitem unterbot, zu mieten.

73. FIM Rally Trakai/Litauen

„Sommerhouses“

 

 

 

 

 

 

Wo dieser Campingplatz aufgrund der Beschaffenheit der „Sommerhouses“  seine 4 Sterne herhat, ist nicht nachvollziehbar.

Vorab sei aber auch gleich gesagt, das die Preise für die Unterkünfte in keinem Fall gerechtfertigt waren! Im Gegenteil, aber das war auch schon das einzige Manko auf dieser schönen FIM Rally!

Da die FIM Rally offiziell erst am Mittwoch den 25.07. begann, gab es für den Montag und Dienstag optionale Ausflüge, jeweils mit dem Motorrad oder den Bus. Von allen Teilnehmern wurde berichtet das diese Ausflüge sehr gut organisiert und toll waren!

Ich kümmerte mich am Dienstag inzwischen um die Vorbereitungen zu unserem nun fest integrierten „Empfang der deutschen Teilnehmer und deren nationalen Freunde“, wo auch unsere Polo Shirt`s verteilt werden, und wir alle willkommen heißen.

Empfang der Deutschen Teilnehmer und intern. Freunde

Wie schon in den Vorjahren erfreute sich diese nette Geste von uns wieder großer Beliebtheit und bei diesen regen inter- und nationalem Zuspruch konnten wir weitere interessante Gespräche führen. Besonderes Highlight war diesmal, das Jeder einen  Stock bekam und sich seinen kleinen Snack auch selber grillen konnte ( bei gefühlten 40° 😉)  

Snack grillen 😉

Am Mittwoch war dann die Einfahrt der Nationen. Die Reihenfolge der einzelnen Nationen war vom Campingplatz aus zum Sammelpunkt zeitlich festgelegt, und somit mussten wir alle nicht lange warten, um von dort aus zu unserer FIM Einfahrt mit Nationalhymne zu fahren.

Sammeln zur Einfahrt der Nationen

Auch hier gab es ein Highlight 😉: der DMV Motorradtourensport Referent und FIM Delegierte der Deutschen, sprich mein Mann 😉, bekam von dem Moderator das Mikrofon und hat uns lautstark beim singen der deutschen Nationalhymne begleitet 😂

Begrüßung mit Nationalhymne der Deutschen Teilnehmer

Anschließend wurde zum danebenliegenden Park ferme´ in einem Museumsdorf gefahren, wo auch der Lunch stattfand.

 

Auch hier ein großes Lob an die Veranstalter: jeder Lunch war sehr abwechslungsreich und bot uns immer wieder litauische Speisen, also nicht wie meistens die obligatorischen wabbeligen Sandwiches, um uns die einheimische Küche näher zu bringen.

 

Am Abend dann die Eröffnungszeremonie. Anschließend eine kleine Darbietung von litauische Folklore, anschließend wieder lautstarke Live Musik, wo für jeden etwas dabei war.

Beim Abendessen war ebenfalls jeden Tag für jeden etwas dabei. Jeden Tag gab es eine abwechslungsreiche Kost, sogar für Vegetarianer, Lactoseintoleranz, Gluten frei usw., auf was man ja immer mehr achten muss.

Auch hier hatte der Veranstalter sich etwas Besonderes ausgedacht: zusätzlich zum „normalen“ Abendessen, wurde draußen vor dem Zelt auf offenen Feuer in riesigen Kesseln zwei verschiedene Suppen gekocht, eine Paella zubereitet, Fleischspieße gegrillt oder es wurde ein Baumkuchen hergestellt. Super!

outdoor cooking

Der 26.7., Donnerstag, startete ganz entspannt, denn entgegen anderer Rallys sind wir diesmal nicht alle auf einmal losgefahren, sondern immer in kleinen Gruppen, alle halbe Stunde eine Bootstour auf der Seenplatte von Trakai, um an der dort zugehörigen Wasserburg anzulegen. Hier wurden wir jeweils von verschieden sprachigen Museumsführerinnen begrüßt.

Nachdem der Tag mit vielen Eindrücken, immer noch heißem Wetter und wieder einem tollen Abendessen endete, begann die Verleihung des FIM Inter Clubs awards. Es freut mich besonders, das wieder der MSC Victoria Lichterfelde e.V. im DMV diesen Preis für Deutschland bekam!!!

Inter Club award für MSC Victoria Lichterfelde e.V. im DMV

Den Freitag begannen wir damit, alle Teilnehmer zu sammeln und uns für die Parade der Nationen etwas außerhalb aufzustellen.

Parade der Nationen

Die Parade ging circa 40 km weit, um als Ziel an einem Kart Center anzukommen. Nach einer kleinen Stärkung und Erfrischung, benannte jede Nation einen Fahrer, für uns fuhr Sebastian Häufle, und dann ging es los! 

Kart Gelände

Sebastian, unser Fahrer

 

 

 

 

 

 

 

Trotz brütender Hitze auf dem freien Gelände, gaben die Kart Fahrer alles! Jeder hatte seinen Spaß! Ob es die Fahrer waren, die im rasanten Tempo um die Kurven fuhren, einige „Fouls“ begingen 😉,

unerlaubte Abkürzungen nahmen 😉, oder die Zuschauer, die auf den Hängen „ihre Kurve“ benannten und die Fahrer lautstark anfeuerten! Bei der anschließenden Siegerehrung bekam jeder noch eine kleine Urkunde als Erinnerung. Das war mal etwas völlig neues und kam bei jedem sehr gut an!!!

Leider war nun schon der Abschluss Abend gekommen. Es gab noch die Prize Giving Zeremonie, wo Italien den 1. Platz belegte, Schweden den 2. und den 3. Norwegen. Insgesamt waren 874 Teilnehmer vor Ort, davon 29 deutsche Teilnehmer.

Wir bedanken uns bei den Veranstaltern, die eine ganz tolle FIM Rally ausgerichtet haben, immer nett und freundlich waren, für jeden ein offenes Ohr hatten und uns sehr eindrucksvoll ihr Land und ihre Bevölkerung von Litauen näher gebracht haben.

Danke!

Im nächsten Jahr findet die 74. FIM Rally in Roskilde / Dänemark statt, auf die wir uns schon sehr freuen, da die Dänen immer sehr gute und lustige Gastgeber sind. 😉

Gez. Marina Weiß

 

36. FIM Meritum in Kuldiga / Lettland

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Am Dienstag den 17.07.`18 machten wir uns auf den langen Weg nach Lettland zum FIM Meritum in Kuldiga  auf.

Unsere Gruppe bestand aus 9 Motorrädern, einer Sozia und war international gemischt mit Schweizern, Berliner, Sachsen, Westfalen und Nordfriesen 😉

Am Donnerstag kamen wir bei 34° Grad endlich in Kuldiga an. Unterwegs haben wir noch unseren Detlef eingesammelt, der seit 2 Tagen das FIM Meritum Gelände suchte 😉 Gemeinsam fanden wir dann das mitten im Wald und an einem See gelegene Campinggelände. Einige Teilnehmer waren schon vor Ort und hatten entweder ihre Zelte oder die sehr einfachen, sehr rustikalen und überhaupt nicht preiswerten Hütten bezogen und konnten somit an dem ersten optionalen Motorrad Ausflug in die nähere Umgebung teilnehmen.

Campingplatz in Kuldiga

Abendunterhaltung unter Sonnenpavillon

 

 

 

 

 

 

 

Am Abend gab es vor der Eröffnungszeremonie das erste lettische Abendessen. Da das Wetter für die Veranstalter und für uns super war, spielte sich alles draußen ab. Es gab einen ganz kleinen Pavillon, der zugleich die Rezeption, Kiosk und Küche war, und aus dieser kleinen Küche heraus mit nur 3 Frauen „Personal“ wurden für uns Alle jeden Tag sehr gute Speisen zubereitet. Es war für jeden etwas dabei: beim Frühstück Marmelade, warme Eierspeisen, Wurst, Käse, Obst, Saft, Kaffee und Tee. Jeden Abend gab es ein anderes sehr schmackhaftes Essen, immer frisch zubereitet, sehr gut abgeschmeckt und gewürzt, dazu immer Salate und Obst, und ganz besonders toll: zu später Stunde kam noch einmal ein Imbiss und das typisch lettische Brot als Snack geröstet und mit Knoblauch war immer dabei. Wir haben die ganzen Tage nur draußen unter Sonnensegeln vor diesem kleinen Pavillon gesessen, das Wetter und die Aussicht auf den See genossen.

Freitag hatten wir unseren ersten gemeinsamen Ausflug nach Ventspils, circa 40 km entfernt vom Campingplatz. Bei unserer Ankunft wartete bereits ein Ausflugsdampfer auf uns, mit dem wir eine große Hafenrundfahrt unternahmen. Die Erklärungen zu den einzelnen Besichtigungsobjekten von Nils, dem Veranstalter, waren sehr interessant!

Hafen von Ventspils

Anschließend gab es eine Stadtführung jeweils in 3 Gruppen, in englisch, französisch und deutsch. Für uns „Westler“ war das besonders gelungen, da für unsere „Verhältnisse“ doch alles sehr „heruntergekommen, veraltet oder vernachlässigt „ aussieht. So wurden wir eines besseren belehrt, das sich z.B. die Stadtverwaltung von Ventspils seit einigen Jahren sehr um den Aufbau und den Tourismus bemüht. Es wurden zahlreiche Brunnen, Skulpturen und sehr sehr viele Blumenpflanzungen in der ganzen Stadt gebaut und angepflanzt. Der ganzen Bevölkerung liegt es sehr daran den Tourismus in das Land und die Stadt zu bekommen. 

Brunnenplatz in Kuldiga

Nach diesem gelungenem Tag kehrten wir erschöpft (aufgrund der Hitze) wieder zu unserem Veranstaltungsort zurück, genossen ein Bad im See und freuten uns auf das Abendprogramm mit einheimischen Essen, Live Musik und einer sehr guten folkloristischen Aufführung, die von den einheimischen Frauen dargeboten wurde. Besonders zu erwähnen sei hier, das die Damen es sogar schafften potenzielle „Tanzmuffel“ einschließlich unserem DMV und FIM Motorradtourensportreferenten, also kurz meinem Mann 😉, zum mehrmaligen mittanzen zu bewegen! Alle hatten ihren Spaß! 😉             

Lettischer Folklore Tanz

Folklore Abend

 

 

 

 

 

 

 

Am nächsten Tag war dann das Highlight! Wir fuhren wieder nach Ventspils, um uns dort dann einem der größten Motorradtreffen Lettlands anzuschließen. Wir stellten uns wie bei einer Parade alle auf einer nicht gesperrten Straße ( 😳!?) auf und genossen das sich uns bietende Spektakel: über 1000 Motorräder, meist Harleys, sammelten sich total geordnet und diszipliniert jeweils nach Clubzugehörigkeit, und stellten sich in der immer länger werdenden Schlange von Motorrädern an. Das ganze Spektakel, mit dem herrlichen dröhnendem Sound der Auspuffrohre, die bestimmt nicht alle einen DB-Killer hatten 😉, dem lauten röhren der hochgezogenen Motoren, dauerte über 1 Stunde.

Aufstellung zur Parade in Ventspils

Dann ging es los! Die Parade startete mit einigen „vorrangigen“ Clubs und dann kamen wir, voran mit unserer FIM Fahne! Es war einmalig!!! Noch nie habe ich bei einer Parade soviel Menschen am Straßenrand stehen sehen!!! Die ganze Bevölkerung von Ventspils stand am Straßenrand, freute sich und winkte uns zu. Die Länge der Parade war nicht mehr abzuschätzen, wir fuhren eine sehr lange Rundstrecke von einigen Kilometern und bei der Rückfahrt kamen uns immer noch Motorradfahrer entgegen! Super, einmalig!!!

kurzer Stillstand der Parade bei 34°, gefühlt 45° 

Ziel war dann der Hafen von Ventspils, wo wir auch wieder total geordnet einparkten und Zeit hatten die jeweiligen Clubs und deren Maschinen zu bestaunen. Nach der freien Rückfahrt zu unserem Campingplatz gab es einen Imbiss und schon wieder den nächsten Programmpunkt  😉  wer behauptet FIM Veranstaltungen sind Urlaub, der irrt sich gewaltig! 😉

Wir fuhren alle gemeinsam nach Kuldiga, wo für uns auch wieder in verschiedenen Gruppen und Sprachen eine Stadtführung organisiert war. Wir erfuhren das Kuldiga unter anderem Europas breitesten Wasserfall hat und welch schöne Häuser mit welcher Bedeutung in der Altstadt sind.

Blick auf den Wasserfall von Kuldiga

Aufgrund der sehr großen Hitze waren wir doch froh auf dem Gelände eine kurze Abkühlung im See zu bekommen. Bei der Abschiedszeremonie am Abend haben wir uns alle sehr bei dem Veranstalter Nils und seinen Helfern bedankt. Es ist sehr erstaunlich, mit wie wenig Personal, aber sehr viel eigenem Engagement dieses FIM Meritum für 84 Teilnehmern, darunter immerhin 16 Deutsche, ausgerichtet wurde!

Teilnehmer des 36. FIM Meritum in Kuldiga/Lettland

 

 

 

 

 

 

Nachdem Mr. Keith Freak, von der FIM Kommission, sich ebenfalls bei Nils bedankte und den silbernen FIM Teller überreicht hatte, kündigte der DMV Motorradtourensportreferent und 1. Vorsitzende vom MSC Victoria, Michael Weiß, das nächste 37. FIM Meritum 2019 in Deutschland an.

FIM Zeremonie

Am nächsten Tag machten wir Alle uns auf verschiedenen Wegen zur FIM Rally nach Vilnius in Litauen auf.

Es waren wunderschöne Tage, wir haben ein uns total unbekanntes Land mit seinen Einwohnern als sehr offen, sehr freundlich und nach dem westlichen Europa hin sehr aufgeschlossen kennengelernt. Für die dort gegebenen Umstände war es eine sehr gelungene Veranstaltung!

Für hiesige Veranstaltungen wäre es mal sehr interessant „über den Tellerrand „ zu schauen, was man mit wenigen Mitteln, aber viel Engagement und Eigeninitiative, für nicht so anspruchsvolle Motorradfahrer, die einfach wirklich nur Land und Leute kennenlernen wollen, alles machen kann.

Wir möchten uns auf diesem Wege noch einmal bei Nils und seinen Helfern für dieses tolle FIM Meritum bedanken!

Gez. Marina Weiß

30. Motocamp bei den Krumbacher Motorradfreunden

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Dieses Jahr stand zum ersten Mal das Motocamp der Krumbacher Motorradfreunde in dem DMTM Tourensport Kalender. Also machten wir uns am Wochenende vom 06.-08.07.`18 auf nach Sachsen.

Das Wetter war super und nach einer rasanten Fahrt über die Autobahn, trafen wir am frühen Morgen noch rechtzeitig zum Frühstück bei den Motorradfreunden in Krumbach ein.    

Motorradfreunde Krumbach

Wir wurden sehr herzlich empfangen und staunten dort nur über die tolle Organisation: es gab ein riesiges Festzelt, wo jeden Abend Live Bands spielten, ein etwas kleines Cateringzelt, aus dem mehrere Variationen von Frühstück angeboten und abends zig verschiedenen Speisen frisch zubereitet wurden.

Wer wollte konnte sich dort den ganzen Tag für sehr faire Preise verpflegen lassen. Und das immerhin mit über 1000 Teilnehmern!

Für ein Motocamp super klasse und nicht vorstellbar was der Caterer alles frisch aus seiner Küche zauberte! Top!!!

Unsere Fahrer Reiner, sowie Harry vom Bodensee waren bereits am Freitag angereist, unser anderer Micha kam erst gegen späten Nachmittag hinzu.

Nach einem sehr reichhaltigen und köstlichen Frühstück, einer kurzen Besichtigung des Geländes, wo ausschließlich gezeltet wurde, erfolgte um 11.00 Uhr die Aufstellung zur Motorrad-Ausfahrt in die nähere Umgebung.

Ausfahrt nach Mittweida

Ziel war dann in Mittweida die Mensa, wo wir mit circa 500 Motorradfahrern schon erwartet wurden. Jeder hatte am Nennbüro eine Essensmarke erhalten, die nun in eine riesen Portion Gulasch mit Nudeln/Spätzle, Sauerkraut/Rotkraut und Salat eingetauscht wurde. Es gab kein Gedränge, keine Probleme beim Parken der Motorräder, nix, einfach super und ein sehr netter und freundlicher Empfang dort.

Am Nachmittag wurden auf dem Motocamp Gelände „Biker Spiele“ angeboten: wer wollte konnte mit seinem Auspuff ein Bobby Car zum Laufen zu bringen, oder zusammen mit seinem Beifahrer versuchen mit einem Tennisball den Lauf einer Regenrinne zu überlisten. 😉

 

Einige andere haben unabhängig davon über das ganze Gelände verteilt Burn Outs mit ihren Motorrädern probiert oder es wurde gezeigt wie man(n) bei entsprechender Drehzahl Flammen aus den Auspuff bekommt 😉.    

Burn Out

Gegen 20.00 Uhr gab es dann wieder live Musik. Auch hier waren alle tolerant, denn mit der Musik ist es so eine Sache: entweder zu laut, zu leise oder die Richtung mag manch einer nicht….aber schließlich kann man es ja nie allen recht machen!

Und so waren auch hier alle bester Stimmung und hat sich bei super gut amüsiert.

Um 22.00 Uhr gab es auch hier eine Siegerehrung, und wir können mit Stolz sagen, dass unser Harry vom Bodensee den Pokal für den den ältesten Teilnehmer erhalten hat!

Ich bedanke mich, dass wir den Tipp für dieses Treffen bekommen haben, was einmal eine ganz andere Veranstaltung war, wo sich aber jeder Tag gelohnt hat!

Wir freuen uns neue Biker kennen gelernt zu haben, auch wenn sie nicht unbedingt dem Tourensport angehören

(was noch etwas Akquise braucht 😉), wie freundlich, super organisiert, gut gelaunt und friedlich alles ablief, und werden bestimmt nächstes Jahr wiederkommen!

 

Gez. M.W. ♀

Die Tourensport Motorradsaison hat begonnen!

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Am vergangenem Wochenende trafen wir Tourensport Motorradfahrer uns zum ersten Motorradtreffen in der Tschechischen Republik. Vom 27. – 29.04.`18 lud uns der Motoclub Naceradec zu seinem 28. Motomeeting Blanik nach Cechtice ein.

Bei strahlendem Sonnenschein fanden sich über 90 Motorradfahrer aus Belgien, der Slowakei, Ungarn und Tschechien dort ein. Wir, Deutschland, waren mit immerhin 15 Teilnehmern dort vertreten.

Motorräder aus Nah und Fern

Der Veranstalter hatte für ein rustikales Hotel und ebensolche Hütten als Unterkunft gesorgt. Am Freitagabend gab es musikalische Begleitung von 2 DJ`s ,welche dankbar und zahlreich zum Tanzen genutzt wurde! Einmalig war auch, dass es trotz Abendbrot, noch gegen 22.00 Uhr einen zusätzlichen kräftigen und rustikalen Imbiss gab! Toll!

Am Samstag ging es dann um 10.00 Uhr los mit einer circa 50 km geführten Ausfahrt in eine Crystal Glashütte, wo uns sehr anschaulich die Herstellung von Gläsern, Karaffen und Glasschalen gezeigt wurde. Anschließend war für uns alle ein Restaurant reserviert, wo es ein reichhaltiges Mittagessen gab.  

Crystal Glashütte

 

Nach der freien Rückfahrt konnten wir uns ausruhen, die üblichen Benzingespräche mit den anderen Nationen führen oder einfach nur die warmen Temperaturen in der mitten im Wald gelegenen Anlage genießen.

 

Gegen 17.00 Uhr wurde ein Lagerfeuer entzündet, wo wir alle anschließend selber am Feuer Würste grillen konnten, bevor es zum Abendbrot ging.

Lagerfeuer mit Würstchen grillen

Um 21.00 Uhr war dann die Siegerehrung, wo u.a. der älteste Motorradfahrer (Heinrich Andre D ) und die Clubmeistbeteiligung ( Slowakei ) geehrt wurde.

       Feminin Pokal weiteste Anreise

Unsere Marina vom MSC Victoria bekam den Feminin Preis: weibliche Motorradfahrerin mit der weitesten Anreise! 😀

Am frühen Sonntagvormittag fand wie immer die große „Abschiedszeremonie“ zwischen den Motorradfahrern in allen Sprachen mit guten Wünschen für die Heimfahrt und Vorfreude auf das nächste Treffen, dem 3. Internationalem DMV Motorradtreffen in Masserberg, vom MSC Victoria Lichterfelde e.V. und dem FIM Motocamp in Sibenic / Kroatien statt.

So verabschiedet traten wir dann alle unsere Heimfahrt an.

Alles in allem, ein sehr schönes und gelungenes Wochenende! Ein großes Lob auch an den Veranstalter, der sich viel Mühe gegeben, alles super organisiert hat und auch immer ansprechbar war!

Der MSC Victoria Lichterfelde e.V. im DMV bedankt sich für den sehr guten Start in die Motorradsaison!

gez. M.W.

DMV Tourensportjahr 2018

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Endlich beginnt die neue Tourensportsaison.

Nach der Verteilung der letzten Ausschreibungen für die Sternfahrten an der JHV in Frankfurt startet auch der MSC Victoria Lichterfelde e.V. im DMV in die neue Saison.

Die erste Sternfahrt des MSC Victoria beginnt schon Ende Mai.

MSC Victoria Lichterfelde e.V. im DMV

Vom 01. – 03.06.2018 laden wir zur 8. Nationalen DMV Sternfahrt und vom 31.05. – 03.06.2018 zum 3. Internationalen DMV motorradtreffen nach Thüringen in das schön gelegene Masserberg ein.

Unsere Vorbereitungen und Informationen laufen ja schon eine ganze Weile. Wir haben auch schon viele Nennungen bekommen, so dass die Busfahrt bereits ausgebucht ist. Auch das Hotel ist voll belegt. All dieses freut einem Veranstalter natürlich, spricht es doch für die Veranstalter und deren Planer 😊

Es besteht aber natürlich trotzdem immer noch die Möglichkeit an der Veranstaltung teilzunehmen. Wir freuen uns über jeden Teilnehmer und auch ohne gebuchte Busfahrt gibt es in dieser schönen Region rund um den Rennsteig viele Ausflugsmöglichkeiten.

Ein Besuch bei uns lohnt sich also immer!

gez. K.C. + M.W. ♀

Frauenpower auf 6 Rädern ☺

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Am Donnerstag (10.08.2017) früh um 6 Uhr fuhren unsere weiblichen Mit- und Vorstandsmitglieder Marina und Sonja, leider nur zu zweit, nach Österreich zur „Oldie-Tour“ die vom ÖAMTC-ZV-Krems ausgerichtet wurde. Unser Klaus musste leider kurzfristig aus privaten Gründen seine Teilnahme absagen.

Die Fahrt mit erstem Stopp in Hof gestaltete sich bei Dauerregen ungemütlich. Marina fuhr mit dem Motorrad voraus, Sonja im Auto hinterher. Zügig ging es in südliche Richtung mit Tankstopp im bayrischen Cham weiter – da war es ca. 12.30 Uhr. Dann begann eine Odyssee mit gefühlten 100 Umleitungen, die letztlich dafür sorgte dass für den letzten Rest der Strecke vier Stunden notwendig wurden. Von einer Umleitung zur nächsten und damit es noch verzwickter wurde, sperrte die örtliche Feuerwehr die Bundesstraße wegen einer Ölspur. Diese Umleitungen führte die beiden zwischen Bauernhöfen, Hühnern und Ziegen in idyllische Ländlichkeit – und erst Stunden später nach Aigen-Schlägl, im Mühlviertel.

Der Haagerhof

Dort – also fast am Ziel – stießen sie per Zufall am Ortseingang auf die Teilnehmer und Organisatoren der Oldie-Tour und erreichten dann um 16.30 Uhr das Hotel. Zwischenzeitlich zog sich der Himmel derart stark zu, es hatte auch schon mehrfach geblitzt, also absolut kein Motorrad-Wetter mehr, um Sekundengenau beim Betreten des Hotels mit heftigen Regen und Gewitter die Ankunft zu gestalten.

Der gesellige Abend begann mit einem österreichischen Buffet mit diversen Knödeln und Strudeln. Leo Stöckl stellte in einer kleinen Rede die Gäste aus Berlin vor. Aufgrund der schlechten Wetterprognose für den nächsten Tag wurde das Programm kurzfristig geändert und der Tag zur freien Verfügung auf den kommenden Tag vorgezogen.

Den Freitag verbrachten die Damen in Waldeskirchen in Deutschland und knüpften am Abend erste Kontakte zu den anderen Teilnehmern. Im Hotel wurde bereits am frühen Mittag der Smoker-Grill entzündet.

Super Auswahl!

Bio Rinder

  

  Nicht nur die Oldie-Tour-Teilnehmer sondern auch viele andere Gäste kamen in den Genuss von Wildschwein-, Hirsch- und Rehbraten, eigens dort gezüchtetes Yak und Angus-Rind. Lecker!!!

 

Am Samstag führte die 1. Tour in das nahegelegene Tschechien. In Kolonne mit insgesamt 25 Motorrädern und mit den insgesamt zwei Autos (unfallbedingt fuhr ein weiteres Ehepaar statt Motorrad im Auto) als Schlusslicht, ging es zu einer Zisterzienserabtei.

Schloß Rozmberk

Als dort alle mit ihren Bikes bis vor das Klostertor fuhren, konnte nach einem kurzen Gespräch mit der just in diesem Moment kommenden örtlichen Polizei die Erlaubnis für 10 Minuten eingeholt werden, was letztendlich für ein paar Gruppenfotos reichte. ☺

Anschließend wurde der Moldau gefolgt, die von unzähligen Schlauch- und Wildwasserbooten als Freizeitsportfläche genutzt wurde.

Ein kurzer Mittagsstopp wurde direkt am Moldau-Ufer und in Blickrichtung zur Rosenburg eingelegt.

Moldau-Stausee Fahrt

  Weiter führte die Tour zum Moldau-Stausee mit einstündiger Schifffahrt und Weiterfahrt zum Aussichtspunkt „Moldaublick“.

Moldaublick

Auch hier konnte ein Imbiss zur Stärkung eingenommen werden,

„Goldie-Tour“ 🙂

um die letzte Etappe zurück ins Hotel bewältigen zu können.

Der Sonntagmorgen sorgte für die 2. Tour als „Bayern-Tour“ angekündigt, erst für bange Blicke in den dichten Nebel, aber der Wettergott hatte auch an diesem Tag mit uns ein Einsehen und bescherte uns danach einen strahlenden blauen Himmel und Sonnentag! Marina fuhr als einzige Frau unter all den männlichen Bikern mit ihrem Motorrad und wurde Anfangs sehr kritisch beäugt…..später wollten allerdings immer mehr hinter ihr herfahren, weil sie super Kolonne fuhr und es auch sehr gut verstand die Spur zu halten (im Gegensatz einiger männlicher Teilnehmer ☺ ) Sonja schloss sich wieder im Auto der Gruppe an.

Ziele waren das Granitmuseum in Hauzenberg,

Abfahrt Granit Steinwelten

ein als Hotel und Gastwirtschaft genutzter Bauernhof in der Nähe von Passau, sowie Obernzell an der Donau. Der Nebel hatte sich zwischenzeitlich verzogen und die Sonne zeigte sich ausflugsfreudig. Die Rückfahrt zum Hotel verlief zeitlich plangemäß. Das österreichische Büffet bot diesmal leckere Knödel- und Strudelvarianten.

Den Abschluss dieser wundervollen „Oldie-Tour“ bildete am Montag die „Oberösterreich-Tour“, die sehr straff organisiert über landschaftlich einmaligen Ein- und Ausdrücken, über mehrere Serpentinenstrecken und wundervollen Donaublicken führte.

Niederranna

Es folgte ein kurzer Stopp direkt an der Donau in Niederranna, ein sehr interessanter und lebendiger Bericht über die Entstehung und Geschichte des Stift Engelszell von einem dortigen Pfarrer gehalten, weiter zu einer Führung im Mühlenmuseum und Forellenzirkus 

Beim Forellenzirkus

in Mühlbach, weiter zum Mittagessen in St. Aegidi und letztendlich noch eine Besichtigung im Bauernkriegsmuseum in Peuerbach. Ein sehr schöner Tag, mit vielen Eindrücken und bei 25° ein super Wetter!

Am Abend fand dann die Siegerehrung statt, wo Sonja den „Küken-Preis“ und Marina den 1. Platz als einzige weibliche Motorradfahrerin bekamen.

5 wunderschöne Tage gingen nun zu Ende, die Heimfahrt am Dienstag wurde vorbereitet und klappte diesmal ohne große Umleitungen oder ähnliches in zügigen 7 ½ Stunden ☺

Wir möchten uns noch einmal für die herzliche Aufnahme in den Kreis der „Oldie-Tour“ bei Helga und Leo Stöckl bedanken und ein ganz großes Lob speziell an Helga für diese Organisation aussprechen! Es wurde an alles gedacht, alles war super vorbereitet, keinerlei Wartezeiten und jeder konnte, wenn er denn wollte, sich einfach nur zurücklehnen und genießen!

Danke!!!

Gez. S.Fröse und M.W. ♀

http://www.msc-victoria.de

72. FIM Rally in Sundsvall/Schweden N62°23`19.39“, E17°19`15.91“

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Auf wunderbaren Straßen, durch unberührte Landschaften (kennen wir gar nicht mehr) erreichten wir unser Ziel in Sundsvall. Wir waren wie immer etwas früher dort und konnten uns deshalb schon ein wenig vor Ort umsehen.

Blick auf Sundsvall

Sundsvall wird die steinerne Stadt genannt, weil sie 1888 einem Brand zum Opfer fiel und die Stadtväter eine Verordnung beschlossen, beim Aufbau der selbigen nur noch Steine als Baumaterial zu verwenden.

Der SMCC – Sundsvall Motor-Cycle Club war hier der Ausrichter, und hatte sich, trotz der geringen der Zahl der Teilnehmer, sehr bemüht für uns ein gutes Programm zusammen zu stellen. Einige Motorrad Touren und eine Bootstour waren Montag und Dienstag optional im Angebot.

Am Mittwoch dann die Ankunftskontrolle, mit leider nur 652 Teilnehmern die durch das Ziel fuhren, Empfang mit Nationalhymne, und einem Parc ferme der schon seit einigen Jahren immer offen ist!

Bei der Einfahrt der Nationen

Aufstellung zur Einfahrt der Nationen

Nationalhymne

Anschließend der gewohnte Empfang der 39 deutschen Teilnehmer, und ausländischen Freunde durch unsere Sportleiterin Marina.

Dabei erfolgte auch gleich wie immer die Ausgabe der nationalen T-Shirts.

Der deutsche Empfang

Am Donnerstag ein gemeinsamer Busausflug ins open Air Museum „Norra Berget“

Sehr interessant, denn auch hier konnten wir das frühere Landleben, Trachten und Handwerks Kunst kennen lernen.

Die Parade der Nationen am Freitag fiel dann leider dem Regen zum Opfer. Warum diese teilweise lange Strecken über die Autobahn ging (immerhin für uns abgesperrt), konnte nicht nachvollzogen werden, und so waren auch keine Zuschauer dort. Die Parade der Nationen ist immerhin ein Dank an die Einwohner der Stadt, die uns immer so freundlich empfangen. Schade!

Parade der Nationen

Sonst war das Wetter FIM mäßig gut.

Die Verpflegung im Camp war eher überschaubar, Frühstück 2 Scheiben Salami, 1 Scheibe Käse und eine Scheibe Knäckebrot.

Dinner am 1. Tag Köttbullar, am 2. Tag Lasagne, nix vor- und nix nachher.

Aber dann am Festabend der Siegerehrung gab es Teile vom großen Huhn, also Pute, und nachher wieder nix.

Sonst waren die Essen Angebote auf den Touren hervorragend.

Also mit kleinen Einschränkungen eine gute FIM Rally

Siegerehrung: Sieger wurden die Italiener vor den Finnen und den Norwegern.

Nicht FIM üblich die Nationalhymne. Sie fehlte und die Sieger mussten selber singen – nicht gerade vorteilhaft ☺

Als Versöhnung gab es später noch einen Beerenauflauf mit Streuseln , na gut!

Die 73. FIM Rally Litauen wurde uns dort schon bestens empfohlen, also: bis dahin!

Gez. K.C. + M.W. ♀

 

35. FIM Meritum – Treffen 2017 in Norwegen

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Der norwegische Motorradclub hatte für das 35. FIM Meritum-Treffen 2017 nach Norwegen eingeladen. Mit der Bergbaustadt Röros hatte sie sogar einen Ort der UNESCO-Welterbestätten ausgewählt.

Termin 19. – 23.07.2017. Also machten wir Victorianer uns auch auf den Weg – Marina und Micha, Rüdiger und Klaus zusammen mit den Suhlern Heidi und Lothar (diesmal ohne seine Simson, da diese in Kiel ihren Geist aufgab), mit Bernd vom OMC und unseren Schweizer Freunden Verena und Richie traten wir die Fahrt mit der Fähre Fantasy/Color Line von Kiel aus an.

Die Fähren Kabinen waren wie Zimmer im Adlon und das Essen vom Feinsten!

Einfach toll!

Blick von innen

Allerdings auch diese riesige Fähre, mit 15 Decks, weckte uns nachts mit schlingernden Bewegungen auf. Was müssen das für Wellen gewesen sein….

 

 

Aber gut, dann in Oslo, wieder auf festen Boden, begann die Weiterfahrt mit einer „kleinen“ Panne: die Autos und die Motorräder fuhren, durch ein Missverständnis, getrennte Wege und trafen erst in Röros wieder zusammen.

Nach dem einchecken bezogen Marina, Micha, Rüdiger und Klaus eine Ferienwohnung, Heidi, Lothar und Bernd landeten auf dem zugewiesenen Campingplatz. Die Schweizer Freunde hatten ebenfalls ein Appartement in Röros.

Da wir, wie immer, einige Tage früher angereist waren, konnten wir uns richtig mit der Stadt und der Umgebung vertraut machen.

Der deutsche Empfang

 Bei unserem nun schon obligatorischen Empfangs-Imbiss auf dem Campingplatz trafen wir 

auch die restlichen  deutschen Teilnehmer, zusammen waren wir nunmehr 15 Personen.

Die Veranstalter hatten auch ein tolles Programm zusammengestellt und so war dann auch an den Folgetagen für Unterhaltung gesorgt.

Die Tour am Donnerstag führte in das „Hessdalen Valley“ und wie die Norweger sagen „world famos place in Norway“! Und das war nicht übertrieben.

           Natur pur!

Eine fantastische Landschaft.

Der Besuch auf einer Sommer – Farm rundete den Tag ab.

Sogar die freilaufenden Kühe bewunderten und beschnupperten unsere Motorräder und Fahrer ausgiebig.

1 KS = Kuhstärke 🙂

Am Freitag dann eine Tour rund um den See Aursunden , die Landschaft auch so schön! Die Tour wurde nur unterbrochen, um Land und Leute in ihren Höfen besser kennen zu lernen und um die nationalen Köstlichkeiten dort zu kosten. Einfach toll!

Der Samstag dann führte uns in eine alte Mine. Hier in der „Olavsgruva“ wurde bis 1977 Erz, zum Beispiel Kupfer abgebaut.

Ankunft bei der Olafs Gruva

Ein schöner Ausflug also beendete die FIM Tage.

Ein gemeinsames Festessen im Röros Hotel war dann auch ein gelungener Abschluss.

Trotz der Abende auf dem Platz im Zelt, die mehr den Kameradschaftsabenden einer Sternfahrt glichen, war es ein gelungenes FIM Meritum-Treffen.

Danke an die norwegischen Freunde!

Jetzt machen wir uns auf zur FIM Rally nach Schweden, bis bald!

Gez. K.C. + M.W.

MSC Victoria beim 36. FIM Motocamp in Poppi/Italien

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Am Monatg den 19.06.`17 machten wir uns, Micha und ich, von Berlin aus, auf den insgesamt 1.300 km langen Weg nach Poppi in die Toscana in Italien. 

                  auf dem Jaufenpass

Diesmal waren von MSC Victoria nur wir beide mit unseren 2 Motorrädern vertreten.

Nach einer Zwischenübernachtung im schönen Südtirol, direkt am Brenner, kamen wir am Dienstag bei 38° völlig durchgeschwitzt in der wunderschönen Toscana in Poppi an.

          alles was es an Kurven gab 🙂

 

Die Strecke dorthin hatte alles was es für Motorradfahrer an Pässen, Serpentinen und kurvenreichen Straßen gab in und an sich! Nicht zu vergessen die italienische Fahrweise ☺

 

 

Nachdem das Motocamp am 21.06.`17 eröffnet wurde, trafen wir am Abend auf unsere restlichen deutschen Teilnehmer, immerhin noch 7 an der Zahl, davon 6 allein aus Weilheim und Wieland aus Giessen.

Ein großes Hallo gab es mit den anderen Fahrern aus insgesamt 18 Nationen, oder 369 Teilnehmern. Im Laufe der Jahre dauert die allgemeine Begrüßung unserer Freunde immer länger und jeder freut sich auf ein herzliches und fröhliches Beisammensein .

Der dortige Veranstalter hatte aufgrund des tollen und heißen Wetters überall offene Zelte für die Mahlzeiten, einfach nur zum schattigen plauschen und für die abendlichen Veranstaltungen aufgebaut.  

                Germany 🙂

Ein besonderes Lob muss auch dem Catering ausgesprochen werden: jeden Tag gab es für jeden Teilnehmer einen Antipasti Vorspeisenteller mit mehreren verschiedenen Bruschetta/Salat/Schinken und ein 3 teiligen Hauptgang. Super!!!

Am Donnerstag hatten wir dann einen geführten Ausflug mit immerhin fast 200 Motorrädern! Es ging 30 km aufwärts in sehr sehr kurvenreichen Strecken hoch in die Berge mit dem Ziel einer Klosterbesichtigung von Santuario de la Verna.

Ausflug am Donnerstag

Auch dort ein großes Lob an den Veranstalter: die gesamte Fahrt über begleiteten uns Polizei und Staff`s, die sowohl vorne, hinten als auch immer wieder mittig in der Kolonne den Verkehr regelten! Dieser „kleine“ Ausflug hatte schon etwas von einer Parade der Nationen!

Oben auf dem Berg angekommen war für uns alle ein großer Parkplatz reserviert. Wieder: toll! Nach der organisierten Besichtigung in mehreren Gruppen/Sprachen war dann die Rückfahrt auf eigenem Wunsch/Zeit.

Auf dem Motocamp Gelände selber hätte man am Donnerstag und Freitag die Möglichkeit gehabt verschiedene neue Modelle von Suzuki für eine ½ Stunde selber zu testen und zu fahren…..aufgrund der konstanten immerwährenden hohen Temperatur um die 34° – 38° hat dieses Angebot leider keiner der Teilnehmer wahrnehmen wollen….schade.

Der Tag endete auch wie die anderen mit einer Unterhaltung durch eine Live Band.

Am Freitag trafen sich dann alle Teilnehmer ab 9.00 Uhr zur Aufstellung der Parade der Nationen: es gab kein Chaos, kein Durcheinander, alles, wirklich alles war super durchdacht und organisiert!      

         Germany – Parade der Nationen

Mit polizeilicher Begleitung und vielen Staff`s sind wir erst circa 15 km nach Bibbiena gefahren, wo es einen Parc ferme gab! Gleich nach der geordneten! Parkeinweisung wurde uns eine traditionelle italienische Fahnen-, Trachten- und Musikkapellenvorführung geboten!

Folklore Darbietung

 

Anschließend gab es in einem kleinen schattigen Garten einen Snack und Getränke. Danach ging es ebenfalls geführt und organisiert, mit einem kurzen Zwischenstopp, nach circa 20 km hoch auf die Burg der Conte de Guidi von Poppi. Obwohl es nur (!) ein Motocamp war, wurde dort jede Nation mit ihrer Nationalhymne begrüßt und geehrt. Was dann kam war an Gastfreundschaft schon nicht mehr zu überbieten:

In der Altstadt von Poppi war ein ganzer Straßenzug gesperrt und mit Tischen und Bänken für alle Teilnehmer reserviert und gedeckt! Es gab für jeden genügend zu trinken und einen großen Teller mit verschiedenen Salaten und Bruschetta. Auch wieder: toll!

         es schmeckt 🙂

Wer jetzt aber dachte, das war es, weit gefehlt…..danach kam noch einmal für jeden ein großer Antipasti Teller mit verschiedenen regionalen Salami, Schinken und Käse. Toll toll toll!

Obwohl wir alle schon bis um circa 16.00 Uhr dort saßen, das Wetter, die Atmosphäre und die italienische Gastfreundschaft genossen, hat es kaum einer geschafft noch die Falknervorführung gegen 17.00 Uhr zu erleben.

Nach diesem wunderschönem Tag, und der Siegerehrung am Abend, gewonnen hat Frankreich, mussten wir uns dann leider von unseren Freunden verabschieden.

Besonders ist auf alle Fälle noch einmal folgendes zu erwähnen:    

Parc ferme

  1. Eine super tolle Organisation
  2. Das ganze Team super nett, freundlich und hilfsbereit
  3. Tolle Gastfreundschaft
  4. Super Essen und Verpflegung

Alles in allem: dieses Motocamp hatte die ganzen 3 Tage schon etwas von einer FIM Rally und stellt einige FIM`s mit dieser Organisation weit in den Schatten!

Wir bedanken uns sehr das wir dabei sein durften und werden dieses Motocamp noch lange in sehr guter Erinnerung behalten!

gez. M.Weiß

Burg der Conte de Guidi

Tourensport 2017 – Himmelfahrt

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Der 25. Mai 2017, Himmelfahrt, Start zum 2. Internationalem Motorradtreffen und zur

7. Nationalen DMV Sternfahrt des MSC Victoria Lichterfelde e.V. im DMV

Keiner der Teilnehmer wird dieses Datum so schnell vergessen!

In der Tonenburg bei Höxter trafen sich die über 100 Teilnehmer bei schönstem Sonnenwetter. Auch Fahrer aus Groß Britannien, Niederlande, Belgien, der Schweiz und aus Tschechien waren dabei!

Unsere Sportleiterin Marina hatte alles durchgeplant:

Die Schweiz 🙂

Ankunft + Empfang

               

Erst ein toller Empfang mit 3 Gänge Menü zur Ankunft der Teilnehmer am Donnerstag, danach eigene Interessen.

 

 

 

Freitag je nach Wollen Bus- oder Motorradtour. Ziel war erst der PS-Speicher mit eingelegter Imbiss Pause, der großen Anklang fand und bei den hohen Temperaturen auch sehr gerne auf dem Rasen wahrgenommen wurde. Weiter zum Weser-Skywalk und zum Weltkulturerbe Schloss Corvey, wo es als nicht organisiertes Highlight eine Jugend-Blasorchester Gruppe aus der Normandie gab, was uns allen den Einstieg zur Rückfahrt erschwerte ☺

Samstag dann ab 9.00 Uhr Vorstellung der Eco-Mobile mit Probefahrt

Eco – Mobil

      

und ab 13.00 Uhr dann auf eigene Achse zum Cafe am Räuscheberg mit Kaffee und Torte von MSC Victoria.

Aber nicht nur Kaffee und Torte, sondern auch die angebotenen Rundflüge über das Weserbergland wurden begeistert angenommen. Sogar anfangs etwas Zögerliche flogen später mit und aufgrund des großen Andranges konnte sogar noch eine weitere Maschine zur Verfügung gestellt werden.

Rundum – alle Angebote worden sehr gut angenommen und mit viel Lob bedacht!

Youngster kommen vom Rückflug

 

Jetzt die Tonenburg:

Sie ist als Motorradtreffpunkt bekannt und wurde auch an allen Tagen so genutzt. Nur die Quartiere hatten wir alle belegt. So herrschte jeden Tag ein reges Kommen und Gehen. Speziell der Himmelfahrtstag (Vatertag) war ein Erlebnis. Circa 300 – 400 Motorradfahrer kamen verteilt über den Tag dort an. Einige nahmen nur ein „Tee-ähnliches“ Getränk zu sich  ☺ ,andere blieben länger und schliefen dort in ihren Zelten. Am späten Abend dann der Knaller, besonders für unsere Sternfahrer: einige besonders harte Jungs versuchten die Kolben ihrer Motorräder durch die Auspuffrohre zu jagen und ein ganz ausgefuchster Fahrer zeigte uns wie man seinen Hinterreifen durchbrennt ☺ Am nächsten Morgen sahen wir den sauberen schwarzen Ring auf dem Asphalt ☺  

Himmelfahrt-Morgen

Wir haben dort den „Jungs“ nicht nur den DMV erklärt, sondern zu späterer Stunde dachten alle, die gehören dem MSC Victoria an ☺

Aber es ist wichtig anzumerken das alle Abende, egal wie viele Motorradfahrer da waren, friedlich verliefen! So konnten wir dann mehrere Kameradschaftsabende und auch den Sternfahrerabend genießen. Besonders anzumerken ist, dass alle!!! Sternfahrer sich sehr lobend über die Auswahl dieser Location ausgesprochen haben und sehr dankbar waren so etwas einmal zu erleben und hautnah dabei zu sein!

 

Spaß!

Der Burgherr sorgte für musikalische Unterhaltung, jeden Abend gab es eine Feuertonne und die angebotenen Abendbuffets waren sehr abwechslungsreich und schmackhaft.

Am Samstag dann, nach dem Fußballspiel, war auch die Siegerehrung ein besonderes Highlight! Wurde sie doch diesmal mit vielen lustigen Kommentaren und einer schon fast professionellen Moderation von unserem 1. Vorsitzendem Michael Weiß „moderiert“.

Wir haben sehr viel gelacht und unsere Marina bekam mehrmals reißenden Applaus, viel Lob und Standing Ovation für ihre alleinige Organisation.

 

Sogar Teilnehmer kamen auf die Bühne und haben sich bei ihr für diese Veranstaltung bedankt!

Zum Schluss nun noch die Wertung (wo sich der MSC Victoria nicht mit aufführt):

Clubwertung, 1., 2. und 3.ter Platz belegte der MSC Emden, MSVg Hammelbach und der MC Kugelbake

Fahrer-Wertung: MSC Emden, LG Westfalen und der MSVg Hammelbach

Beifahrer-Wertung: MSC Emden, MSVg Hammelbach und der MC Kugelbake

Motorradwertung: Mayflower MCC, LG Westfalen und der Motoclub Bohemia

Clubmeistbeteiligung: MSC Emden, MSVg Hammelbach und die LG Westfalen

Wir haben viele neue Freunde gewonnen, nur guten Zuspruch gehört und alle waren sehr froh dabei gewesen zu sein!!!

Jetzt freuen sich alle schon auf 2018 – wo unsere 8. Nationale DMV Sternfahrt und unser 3. Internationales Motorradtreffen stattfindet!

Wir Victorianer freuen uns auf Euch!!!

Gez. K.C. und M.W. ♀