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73. FIM Rally in Trakai/Litauen

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Nachdem wir uns von unseren FIM Meritum Gastgebern in Lettland verabschiedet hatten, machten wir uns weiter auf den circa 420 km langen Weg zur FIM Rally nach Trakai in Litauen auf.

Auch hier meinte das Wetter es einfach zu gut mit uns….bei mehr als 32° macht das Motorradfahren nicht mehr so richtig Spaß!

Aber egal, gelobt sei was hart macht!😉

Unsere Gruppe hatte sich für diese Fahrt etwas geteilt und so fuhren wir mit nur 5 Motorrädern völlig entspannt in Richtung FIM Rally, mit der Option unterwegs noch ein paar touristische Höhepunkte anzusehen. 

Heilige Berg der Kreuze

Die erste Station war Siauliai, der heilge Berg der Kreuze. Sehr beeindruckend! 

Anschließend fuhren weiter nach Kaunas, wo es das einzige Teufelsmuseum der Welt gibt. Fairerweise muss hier gesagt werden, das wir genau 5 Minuten vor Schließung ankamen, und den Besuch auf 2 Tage später verschoben 😉

 

Völlig verschwitzt, durstig, aber glücklich kamen wir gegen Abend auf dem FIM Gelände an. Dieses bestand aus einem für die Veranstaltung geblockten Campingplatz, mit der Option zu campen, noch einfachere und rustikalere (eigentlich nicht zumutbare) Hütten, oder Zimmer in verschiedenen Kategorien in sogenannten „Chalet`s“ , deren Name die Erwartungen auch bei weitem unterbot, zu mieten.

73. FIM Rally Trakai/Litauen

„Sommerhouses“

 

 

 

 

 

 

Wo dieser Campingplatz aufgrund der Beschaffenheit der „Sommerhouses“  seine 4 Sterne herhat, ist nicht nachvollziehbar.

Vorab sei aber auch gleich gesagt, das die Preise für die Unterkünfte in keinem Fall gerechtfertigt waren! Im Gegenteil, aber das war auch schon das einzige Manko auf dieser schönen FIM Rally!

Da die FIM Rally offiziell erst am Mittwoch den 25.07. begann, gab es für den Montag und Dienstag optionale Ausflüge, jeweils mit dem Motorrad oder den Bus. Von allen Teilnehmern wurde berichtet das diese Ausflüge sehr gut organisiert und toll waren!

Ich kümmerte mich am Dienstag inzwischen um die Vorbereitungen zu unserem nun fest integrierten „Empfang der deutschen Teilnehmer und deren nationalen Freunde“, wo auch unsere Polo Shirt`s verteilt werden, und wir alle willkommen heißen.

Empfang der Deutschen Teilnehmer und intern. Freunde

Wie schon in den Vorjahren erfreute sich diese nette Geste von uns wieder großer Beliebtheit und bei diesen regen inter- und nationalem Zuspruch konnten wir weitere interessante Gespräche führen. Besonderes Highlight war diesmal, das Jeder einen  Stock bekam und sich seinen kleinen Snack auch selber grillen konnte ( bei gefühlten 40° 😉)  

Snack grillen 😉

Am Mittwoch war dann die Einfahrt der Nationen. Die Reihenfolge der einzelnen Nationen war vom Campingplatz aus zum Sammelpunkt zeitlich festgelegt, und somit mussten wir alle nicht lange warten, um von dort aus zu unserer FIM Einfahrt mit Nationalhymne zu fahren.

Sammeln zur Einfahrt der Nationen

Auch hier gab es ein Highlight 😉: der DMV Motorradtourensport Referent und FIM Delegierte der Deutschen, sprich mein Mann 😉, bekam von dem Moderator das Mikrofon und hat uns lautstark beim singen der deutschen Nationalhymne begleitet 😂

Begrüßung mit Nationalhymne der Deutschen Teilnehmer

Anschließend wurde zum danebenliegenden Park ferme´ in einem Museumsdorf gefahren, wo auch der Lunch stattfand.

 

Auch hier ein großes Lob an die Veranstalter: jeder Lunch war sehr abwechslungsreich und bot uns immer wieder litauische Speisen, also nicht wie meistens die obligatorischen wabbeligen Sandwiches, um uns die einheimische Küche näher zu bringen.

 

Am Abend dann die Eröffnungszeremonie. Anschließend eine kleine Darbietung von litauische Folklore, anschließend wieder lautstarke Live Musik, wo für jeden etwas dabei war.

Beim Abendessen war ebenfalls jeden Tag für jeden etwas dabei. Jeden Tag gab es eine abwechslungsreiche Kost, sogar für Vegetarianer, Lactoseintoleranz, Gluten frei usw., auf was man ja immer mehr achten muss.

Auch hier hatte der Veranstalter sich etwas Besonderes ausgedacht: zusätzlich zum „normalen“ Abendessen, wurde draußen vor dem Zelt auf offenen Feuer in riesigen Kesseln zwei verschiedene Suppen gekocht, eine Paella zubereitet, Fleischspieße gegrillt oder es wurde ein Baumkuchen hergestellt. Super!

outdoor cooking

Der 26.7., Donnerstag, startete ganz entspannt, denn entgegen anderer Rallys sind wir diesmal nicht alle auf einmal losgefahren, sondern immer in kleinen Gruppen, alle halbe Stunde eine Bootstour auf der Seenplatte von Trakai, um an der dort zugehörigen Wasserburg anzulegen. Hier wurden wir jeweils von verschieden sprachigen Museumsführerinnen begrüßt.

Nachdem der Tag mit vielen Eindrücken, immer noch heißem Wetter und wieder einem tollen Abendessen endete, begann die Verleihung des FIM Inter Clubs awards. Es freut mich besonders, das wieder der MSC Victoria Lichterfelde e.V. im DMV diesen Preis für Deutschland bekam!!!

Inter Club award für MSC Victoria Lichterfelde e.V. im DMV

Den Freitag begannen wir damit, alle Teilnehmer zu sammeln und uns für die Parade der Nationen etwas außerhalb aufzustellen.

Parade der Nationen

Die Parade ging circa 40 km weit, um als Ziel an einem Kart Center anzukommen. Nach einer kleinen Stärkung und Erfrischung, benannte jede Nation einen Fahrer, für uns fuhr Sebastian Häufle, und dann ging es los! 

Kart Gelände

Sebastian, unser Fahrer

 

 

 

 

 

 

 

Trotz brütender Hitze auf dem freien Gelände, gaben die Kart Fahrer alles! Jeder hatte seinen Spaß! Ob es die Fahrer waren, die im rasanten Tempo um die Kurven fuhren, einige „Fouls“ begingen 😉,

unerlaubte Abkürzungen nahmen 😉, oder die Zuschauer, die auf den Hängen „ihre Kurve“ benannten und die Fahrer lautstark anfeuerten! Bei der anschließenden Siegerehrung bekam jeder noch eine kleine Urkunde als Erinnerung. Das war mal etwas völlig neues und kam bei jedem sehr gut an!!!

Leider war nun schon der Abschluss Abend gekommen. Es gab noch die Prize Giving Zeremonie, wo Italien den 1. Platz belegte, Schweden den 2. und den 3. Norwegen. Insgesamt waren 874 Teilnehmer vor Ort, davon 29 deutsche Teilnehmer.

Wir bedanken uns bei den Veranstaltern, die eine ganz tolle FIM Rally ausgerichtet haben, immer nett und freundlich waren, für jeden ein offenes Ohr hatten und uns sehr eindrucksvoll ihr Land und ihre Bevölkerung von Litauen näher gebracht haben.

Danke!

Im nächsten Jahr findet die 74. FIM Rally in Roskilde / Dänemark statt, auf die wir uns schon sehr freuen, da die Dänen immer sehr gute und lustige Gastgeber sind. 😉

Gez. Marina Weiß

 

36. FIM Meritum in Kuldiga / Lettland

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Am Dienstag den 17.07.`18 machten wir uns auf den langen Weg nach Lettland zum FIM Meritum in Kuldiga  auf.

Unsere Gruppe bestand aus 9 Motorrädern, einer Sozia und war international gemischt mit Schweizern, Berliner, Sachsen, Westfalen und Nordfriesen 😉

Am Donnerstag kamen wir bei 34° Grad endlich in Kuldiga an. Unterwegs haben wir noch unseren Detlef eingesammelt, der seit 2 Tagen das FIM Meritum Gelände suchte 😉 Gemeinsam fanden wir dann das mitten im Wald und an einem See gelegene Campinggelände. Einige Teilnehmer waren schon vor Ort und hatten entweder ihre Zelte oder die sehr einfachen, sehr rustikalen und überhaupt nicht preiswerten Hütten bezogen und konnten somit an dem ersten optionalen Motorrad Ausflug in die nähere Umgebung teilnehmen.

Campingplatz in Kuldiga

Abendunterhaltung unter Sonnenpavillon

 

 

 

 

 

 

 

Am Abend gab es vor der Eröffnungszeremonie das erste lettische Abendessen. Da das Wetter für die Veranstalter und für uns super war, spielte sich alles draußen ab. Es gab einen ganz kleinen Pavillon, der zugleich die Rezeption, Kiosk und Küche war, und aus dieser kleinen Küche heraus mit nur 3 Frauen „Personal“ wurden für uns Alle jeden Tag sehr gute Speisen zubereitet. Es war für jeden etwas dabei: beim Frühstück Marmelade, warme Eierspeisen, Wurst, Käse, Obst, Saft, Kaffee und Tee. Jeden Abend gab es ein anderes sehr schmackhaftes Essen, immer frisch zubereitet, sehr gut abgeschmeckt und gewürzt, dazu immer Salate und Obst, und ganz besonders toll: zu später Stunde kam noch einmal ein Imbiss und das typisch lettische Brot als Snack geröstet und mit Knoblauch war immer dabei. Wir haben die ganzen Tage nur draußen unter Sonnensegeln vor diesem kleinen Pavillon gesessen, das Wetter und die Aussicht auf den See genossen.

Freitag hatten wir unseren ersten gemeinsamen Ausflug nach Ventspils, circa 40 km entfernt vom Campingplatz. Bei unserer Ankunft wartete bereits ein Ausflugsdampfer auf uns, mit dem wir eine große Hafenrundfahrt unternahmen. Die Erklärungen zu den einzelnen Besichtigungsobjekten von Nils, dem Veranstalter, waren sehr interessant!

Hafen von Ventspils

Anschließend gab es eine Stadtführung jeweils in 3 Gruppen, in englisch, französisch und deutsch. Für uns „Westler“ war das besonders gelungen, da für unsere „Verhältnisse“ doch alles sehr „heruntergekommen, veraltet oder vernachlässigt „ aussieht. So wurden wir eines besseren belehrt, das sich z.B. die Stadtverwaltung von Ventspils seit einigen Jahren sehr um den Aufbau und den Tourismus bemüht. Es wurden zahlreiche Brunnen, Skulpturen und sehr sehr viele Blumenpflanzungen in der ganzen Stadt gebaut und angepflanzt. Der ganzen Bevölkerung liegt es sehr daran den Tourismus in das Land und die Stadt zu bekommen. 

Brunnenplatz in Kuldiga

Nach diesem gelungenem Tag kehrten wir erschöpft (aufgrund der Hitze) wieder zu unserem Veranstaltungsort zurück, genossen ein Bad im See und freuten uns auf das Abendprogramm mit einheimischen Essen, Live Musik und einer sehr guten folkloristischen Aufführung, die von den einheimischen Frauen dargeboten wurde. Besonders zu erwähnen sei hier, das die Damen es sogar schafften potenzielle „Tanzmuffel“ einschließlich unserem DMV und FIM Motorradtourensportreferenten, also kurz meinem Mann 😉, zum mehrmaligen mittanzen zu bewegen! Alle hatten ihren Spaß! 😉             

Lettischer Folklore Tanz

Folklore Abend

 

 

 

 

 

 

 

Am nächsten Tag war dann das Highlight! Wir fuhren wieder nach Ventspils, um uns dort dann einem der größten Motorradtreffen Lettlands anzuschließen. Wir stellten uns wie bei einer Parade alle auf einer nicht gesperrten Straße ( 😳!?) auf und genossen das sich uns bietende Spektakel: über 1000 Motorräder, meist Harleys, sammelten sich total geordnet und diszipliniert jeweils nach Clubzugehörigkeit, und stellten sich in der immer länger werdenden Schlange von Motorrädern an. Das ganze Spektakel, mit dem herrlichen dröhnendem Sound der Auspuffrohre, die bestimmt nicht alle einen DB-Killer hatten 😉, dem lauten röhren der hochgezogenen Motoren, dauerte über 1 Stunde.

Aufstellung zur Parade in Ventspils

Dann ging es los! Die Parade startete mit einigen „vorrangigen“ Clubs und dann kamen wir, voran mit unserer FIM Fahne! Es war einmalig!!! Noch nie habe ich bei einer Parade soviel Menschen am Straßenrand stehen sehen!!! Die ganze Bevölkerung von Ventspils stand am Straßenrand, freute sich und winkte uns zu. Die Länge der Parade war nicht mehr abzuschätzen, wir fuhren eine sehr lange Rundstrecke von einigen Kilometern und bei der Rückfahrt kamen uns immer noch Motorradfahrer entgegen! Super, einmalig!!!

kurzer Stillstand der Parade bei 34°, gefühlt 45° 

Ziel war dann der Hafen von Ventspils, wo wir auch wieder total geordnet einparkten und Zeit hatten die jeweiligen Clubs und deren Maschinen zu bestaunen. Nach der freien Rückfahrt zu unserem Campingplatz gab es einen Imbiss und schon wieder den nächsten Programmpunkt  😉  wer behauptet FIM Veranstaltungen sind Urlaub, der irrt sich gewaltig! 😉

Wir fuhren alle gemeinsam nach Kuldiga, wo für uns auch wieder in verschiedenen Gruppen und Sprachen eine Stadtführung organisiert war. Wir erfuhren das Kuldiga unter anderem Europas breitesten Wasserfall hat und welch schöne Häuser mit welcher Bedeutung in der Altstadt sind.

Blick auf den Wasserfall von Kuldiga

Aufgrund der sehr großen Hitze waren wir doch froh auf dem Gelände eine kurze Abkühlung im See zu bekommen. Bei der Abschiedszeremonie am Abend haben wir uns alle sehr bei dem Veranstalter Nils und seinen Helfern bedankt. Es ist sehr erstaunlich, mit wie wenig Personal, aber sehr viel eigenem Engagement dieses FIM Meritum für 84 Teilnehmern, darunter immerhin 16 Deutsche, ausgerichtet wurde!

Teilnehmer des 36. FIM Meritum in Kuldiga/Lettland

 

 

 

 

 

 

Nachdem Mr. Keith Freak, von der FIM Kommission, sich ebenfalls bei Nils bedankte und den silbernen FIM Teller überreicht hatte, kündigte der DMV Motorradtourensportreferent und 1. Vorsitzende vom MSC Victoria, Michael Weiß, das nächste 37. FIM Meritum 2019 in Deutschland an.

FIM Zeremonie

Am nächsten Tag machten wir Alle uns auf verschiedenen Wegen zur FIM Rally nach Vilnius in Litauen auf.

Es waren wunderschöne Tage, wir haben ein uns total unbekanntes Land mit seinen Einwohnern als sehr offen, sehr freundlich und nach dem westlichen Europa hin sehr aufgeschlossen kennengelernt. Für die dort gegebenen Umstände war es eine sehr gelungene Veranstaltung!

Für hiesige Veranstaltungen wäre es mal sehr interessant „über den Tellerrand „ zu schauen, was man mit wenigen Mitteln, aber viel Engagement und Eigeninitiative, für nicht so anspruchsvolle Motorradfahrer, die einfach wirklich nur Land und Leute kennenlernen wollen, alles machen kann.

Wir möchten uns auf diesem Wege noch einmal bei Nils und seinen Helfern für dieses tolle FIM Meritum bedanken!

Gez. Marina Weiß

37. FIM MotoCamp in Sibenik / Kroatien

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Nachdem unser eigenes 3. Intern. Motorradtreffen vom MSC Victoria in Masserberg am Sonntag den 03. Juni`18 zu Ende ging, machten wir uns, Micha und ich, zusammen mit unseren 2 Schweizer Freunden auf den langen Weg nach Kroatien. Vor uns lagen immerhin 1.410 km….

Petrus hatte wohl mit allen Motorradfahrern ein Einsehen, und so blieben wir die ganze Fahrt über von allen Unwettern, Regenschauern und Gewittern zum Glück verschont! Bei bestem Wetter fuhren wir am 1. Tag bis kurz vor die slowenische Grenze und übernachteten dort. Am nächsten Tag wurden dann nach Slowenien, an der kroatischen Küsten Straße entlang, die restlichen 700 km gefahren. Bei bestem Motorrad Wetter und sehr heißen 30° belohnte uns die Gegend und das Mittelmeer mit fantastischen Aussichten und Eindrücken. Gegen Abend kamen wir dann endlich in Sibenik an, durchgeschwitzt, aber glücklich. Ein herzlicher Empfang von unseren kroatischen Motorradfreunden und den FIM MotoCamp Ausrichtern lies alle Strapazen vergessen.

FIM MotoCamp

Der Austragungsort, ein riesiger Campingplatz, lies keine Wünsche offen. Es gab reichlich Platz für die Zeltler, zig verschiedene Mobilheime, Appartements und Hotelzimmer. Ebenso waren auf dem Platz mehrere Restaurants, Bars und Einkaufs Möglichkeiten vorhanden.

    

Campingplatz

Bereits am Dienstag und Mittwoch konnten optionale Ausflüge in Form von Motorradtouren und / oder Bootstouren gebucht werden. Ebenso fand am Dienstag das erste FIM Tourismen Steward Seminar statt, welches rege besucht wurde.

 

Am Mittwochabend war die offizielle Eröffnungszeremonie. Insgesamt haben an diesem MotoCamp 417 Teilnehmer genannt. Deutschland war mit immerhin 14 Fahrern und Beifahrern vertreten. Die stärkste Nation und somit Sieger, war diesmal Frankreich. Dort reisten sage und schreibe circa 140 Teilnehmer an.

Strandidylle

Sowohl am Mittwoch, als auch am Donnerstagabend gab es eine live Band, die ein sehr gutes Gespür für rockige Musik für Motorradfahrer hatte. Manch einer wurde bei einigen Liedern an seine „Jugend“ erinnert 😉

 

   

 

Aufgrund der Hitze wurde vom Veranstalter am Donnerstag diesmal nicht eine Ausfahrt mit dem Bus oder dem Motorrad angeboten, sondern wir gingen zu Fuß auf dem riesigen Gelände zu einer sehr alten dalmatinischen „Villa“ wo uns verschiedenste Spezialitäten des Landes geboten wurden.

Kroatische Ordner + Spezialitäten beim Ausflug

 

Anschließend war der Tag zur freien Verfügung, was wir gleich am Strande ausnutzten.     

 

 

 

Nachdem am Freitag die Parade der Nationen uns nach Sibenik in die Altstadt führte und abends die Preiszeremonie beendet war, war auch leider das schöne Wetter beendet…in der Nacht von Freitag zu Samstag konnten wir dann mal ein richtiges Unwetter im Mittelmeerraum erleben…mehrere Stromausfälle, Blitzeinschläge und große Regenschauer beendeten leider unsere schöne Zeit.

Parade der Nationen in Sibenik

 

      Deutschland – Nationenpreis

Trotz allem fanden sich alle am Samstag zum letzten gemeinsamen Frühstück ein um anschließend die weiten Heimreisen anzutreten.

 

 

Es war ein sehr gelungenes MotoCamp, den Teilnehmern mangelte es an nichts, die Unterkünfte, der Campingplatz und das Essen ließen keine Wünsche offen! Es war eine sehr schöne aber leider sehr kurze Zeit die wir mit all unseren Motorrad fahrenden Freunden aus allen Teilen Europas, und nun auch aus Canada, verbringen durften!

Ein ganz besonderer Dank gilt allen Helfern und Organisatoren dieses MotoCamp`s, die unermüdlich vor Ort waren, immer freundlich und hilfsbereit waren und die uns allen sehr schöne Tage bereitet haben!

Gez. Marina Weiß

72. FIM Rally in Sundsvall/Schweden N62°23`19.39“, E17°19`15.91“

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Auf wunderbaren Straßen, durch unberührte Landschaften (kennen wir gar nicht mehr) erreichten wir unser Ziel in Sundsvall. Wir waren wie immer etwas früher dort und konnten uns deshalb schon ein wenig vor Ort umsehen.

Blick auf Sundsvall

Sundsvall wird die steinerne Stadt genannt, weil sie 1888 einem Brand zum Opfer fiel und die Stadtväter eine Verordnung beschlossen, beim Aufbau der selbigen nur noch Steine als Baumaterial zu verwenden.

Der SMCC – Sundsvall Motor-Cycle Club war hier der Ausrichter, und hatte sich, trotz der geringen der Zahl der Teilnehmer, sehr bemüht für uns ein gutes Programm zusammen zu stellen. Einige Motorrad Touren und eine Bootstour waren Montag und Dienstag optional im Angebot.

Am Mittwoch dann die Ankunftskontrolle, mit leider nur 652 Teilnehmern die durch das Ziel fuhren, Empfang mit Nationalhymne, und einem Parc ferme der schon seit einigen Jahren immer offen ist!

Bei der Einfahrt der Nationen

Aufstellung zur Einfahrt der Nationen

Nationalhymne

Anschließend der gewohnte Empfang der 39 deutschen Teilnehmer, und ausländischen Freunde durch unsere Sportleiterin Marina.

Dabei erfolgte auch gleich wie immer die Ausgabe der nationalen T-Shirts.

Der deutsche Empfang

Am Donnerstag ein gemeinsamer Busausflug ins open Air Museum „Norra Berget“

Sehr interessant, denn auch hier konnten wir das frühere Landleben, Trachten und Handwerks Kunst kennen lernen.

Die Parade der Nationen am Freitag fiel dann leider dem Regen zum Opfer. Warum diese teilweise lange Strecken über die Autobahn ging (immerhin für uns abgesperrt), konnte nicht nachvollzogen werden, und so waren auch keine Zuschauer dort. Die Parade der Nationen ist immerhin ein Dank an die Einwohner der Stadt, die uns immer so freundlich empfangen. Schade!

Parade der Nationen

Sonst war das Wetter FIM mäßig gut.

Die Verpflegung im Camp war eher überschaubar, Frühstück 2 Scheiben Salami, 1 Scheibe Käse und eine Scheibe Knäckebrot.

Dinner am 1. Tag Köttbullar, am 2. Tag Lasagne, nix vor- und nix nachher.

Aber dann am Festabend der Siegerehrung gab es Teile vom großen Huhn, also Pute, und nachher wieder nix.

Sonst waren die Essen Angebote auf den Touren hervorragend.

Also mit kleinen Einschränkungen eine gute FIM Rally

Siegerehrung: Sieger wurden die Italiener vor den Finnen und den Norwegern.

Nicht FIM üblich die Nationalhymne. Sie fehlte und die Sieger mussten selber singen – nicht gerade vorteilhaft ☺

Als Versöhnung gab es später noch einen Beerenauflauf mit Streuseln , na gut!

Die 73. FIM Rally Litauen wurde uns dort schon bestens empfohlen, also: bis dahin!

Gez. K.C. + M.W. ♀

 

71. FIM Rally nach Liptovsky / Slowakei

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Von einem tollen FIM Meritum in der Tschechischen Republik machten wir uns gemeinsam auf den Weg zur 71. FIM Rally in die Slowakei. Die Fahrt nach Liptovsky Mikulas verlief teils im Regen, teils in sehr großer Hitze trotz allem problemlos. Im FIM Rally-Camp hatten wir dann den Vorteil der „Frühkommer“. So konnten wir unser Service-Car gut platzieren, was die nächsten Tage nicht mehr möglich gewesen wäre. Später herrschte auf dem Platz das Chaos.

FIM Rally - Camp

FIM Rally – Camp

Jeder konnte mit seinem Zelt und Motorrad stehen wo er wollte.

Es gab keine markierten Flächen für die einzelnen Nationen, keine abgeteilte Fläche für die Motorräder, geschweige denn ein abgesperrter oder markierter Weg/Pfad für die Feuerwehr, Wasserver- und entsorgung oder ähnliches …..

Die Veranstaltung war zweigeteilt. das eben erwähnte Chaos setzte sich fort. Zum Beispiel bei den Sanitäranlagen auf dem Camp. Die Damenduschen funktionierten so gut wie nie, und wenn dann nur mit kaltem Wasser. Öfters gab es auch gar kein Wasser für alle Duschwagen….

Oder bei der Bustour, obwohl die Einteilungen nach Teilnehmer und Nationen vorher feststand, wurden schon recht früh kommende Teilnehmer einfach auf bereits vorhandene Busse verteilt und die nachkommenden Teilnehmer hatten dann keine Plätze mehr in dem für sie vorgesehenen Bus, und an die jeweils vorgegebenen Abfahrtszeiten wurde sich gar nicht gehalten.

Parade der Nationen

Parade der Nationen

Bei der Parade der Nationen war es ganz schlimm. Abfahrt teilweise zu früh, zu spät oder fast gar nicht! Nach einer Stunde der Abfahrt standen z.B. Finnland, Norwegen, Schweden, Österreich und Polen noch immer am Startplatz, bei gefühlten 40 Grad in der prallen Sonne.

Dann, etwas was wir noch nie erlebt hatten: große Lücken, von 100 und mehr Metern, teilweise fuhren Autos in die Kolonne der Parade mit rein oder ganze Linienbusse gefährdeten sogar einzelne Teilnehmer!

 

Nachdem die Einfahrt der Nationen wirklich sehr schön und gelungen war, war diese Erfahrung leider nicht sehr schön.

"Deutscher Empfang"

„Deutscher Empfang“

 

Geklappt hat nur der nunmehr obligatorische Empfang der eigenen Teilnehmer und befreundeten Fahrern bei Marina am Service-Wagen.

Leider muss auch erwähnt werden, dass gleich in der 1.ten Nacht vom Camp-Gelände ein Motorrad gestohlen wurde. Das war wohl bisher einmalig in der FIM Rally Geschichte. Anschließend wurde dann in den darauf folgenden Tagen das Gelände sowohl beleuchtet als auch nunmehr bewacht und an dem Ein- und Ausgang auch kontrolliert.

Ansonsten war die Veranstaltung ok. Wir waren 1045 Teilnehmer aus insgesamt 26 Nationen!

Essen war gut, zum Frühstück sogar verschiedene Brötchen und Brotsorten, es gab keine langen Schlangen, und zum Abendbrot gab es jeden Tag ein anderes landestypisches Gericht mit Suppe, Hauptgang und Dessert.

Die Ausflugsziele waren sehr informativ und interessant und die Abendunterhaltung sprach alle an.

Parc ferme´

Parc ferme´

Ab 18.00 Uhr gab es jeden Abend slowakische Folklore und circa ab 22.00 Uhr immer Musik für Motorradfahrer, also sehr laut, denn es waren alles Live-Band`s.

Auch diese Veranstaltung konnte von dem sehr guten Wetter profitieren und lies uns teilweise einfach nur die schöne Gegend geniessen. Gewinner gab es auch. FIM Inter-Cup Wertung für Deutschland bekam der MSC Victoria Lichterfelde, und die Rally wurde wieder einmal von Italien gewonnen.

Jetzt haben sich alle schon wieder für 2017 nach Norwegen zum FIM Meritum und zur FIM Rally nach Schweden verabredet.

Gute Fahrt!

gez. K.C. + M.W.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

70. FIM Rally 2015 in Vorden/Niederland

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Vom 29.-31.07.2015 luden die Niederlande (Holland) zur 70. FIM Rally nach Vorden ein.

Als Victorianer machten sich Michael Weiß und Klaus Cieszynski mit einem Wohnwagengespann, Marina Weiß, Rouven Liers und Steffen Bartsch mit den Motorrädern auf den Weg dorthin.

Unwetterschäden

Unwetterschäden

Wir kamen alle, zwar nicht zusammen, aber gut dort an. Dummerweise waren wir schon am Samstag angereist und bereuten es bald. Ein Unwetter kam über uns, wie wir es selten erlebt haben! Windstärke 8 und unglaubliche Wassermassen brachen über uns herein…….

Die Autobahnen wurden gesperrt, für Motorradfahrer gab es ein Fahrverbot und das Festzelt musste geräumt werden!

Von den 4 Holzhütten auf dem Gelände flog eine ganz weg und die anderen drei hatten kein Dach mehr.

So hofften wir auf die nächsten Tage und wurden prompt enttäuscht. Nicht nur Regen, nein auch die Verpflegung passten so gar nicht zu einer Jubiläums FIM Rally. Erst am 31. Juli, dem Festabend, änderte sich die Verpflegung und eigenartiger Weise auch das Wetter.

Deutscher Empfang

Deutscher Empfang

Aber ganz verloren waren wir nicht, denn Marina zauberte aus ihrer Wohnwagenküche für den Empfang der Deutschen Teilnehmer,

für geladene Delegierte und auch für uns, unglaubliche Köstlichkeiten.

Alle waren sehr überrascht, denn das war erste Mal für alle Deutschen!

Einfahrt der Nationen

Einfahrt der Nationen

Kommen wir zu den Ausflügen. Die Motorradtouren im Vorfeld (auch mit Regen) wurden von einigen Teilnehmern gefahren. Die Excursion nach Amsterdam von fast allen Teilnehmern,

zum Teil im Regen und die übliche FIM Excursion nach Rotterdam wurde von allen gebucht. Zu Rotterdam, mit Besichtigung von Windmühlen und dem Hafen von Rotterdam, kann man sagen -wir waren durchgehend nass- !!! Aber interessant war es trotzdem.

Rotterdam/Kinderdijk

Rotterdam/Kinderdijk

Nun zu den Abenden. Wir hatten an jedem Abend, Mo – Fr, Musik. Mal gut, mal schlecht, mal lauter….. Am Eröffnungsabend, Mittwoch, hatte die Band und die unterstützende Bläserband die Teilnehmer so im Griff, daß das Zelt wie bei Windstärke 8 in Schwingung geriet.Einfach toll!

 

Gewinnen konnten wir mit etwas über 50 Deutschen Teilnehmern natürlich nichts. Gewonnen haben die Schweden (der FIM Pokal und die schwedische Nationalhymne waren allerdings nicht da, bzw. wurde nicht gespielt… ). Gefeiert wurde trotzdem.

Parade der Nationen

Parade der Nationen

Fazit: in Erinnerung bleiben schlechte Verpflegung und natürlich der unglaubliche Regen -schade eigentlich –

Anzumerken ist noch, dass nach der Siegerehrung der deutsche Delegierte bei der FIM, Michael Weiß, dem Touren Team Münsterland sagen musste, dass er sie aus der Wertung nehmen muss, weil sie nicht, wie die FIM vorgeschrieben hat, über den Deutschen Verband gemeldet haben.

K.C. + M.W.♀