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72. FIM Rally in Sundsvall/Schweden N62°23`19.39“, E17°19`15.91“

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Auf wunderbaren Straßen, durch unberührte Landschaften (kennen wir gar nicht mehr) erreichten wir unser Ziel in Sundsvall. Wir waren wie immer etwas früher dort und konnten uns deshalb schon ein wenig vor Ort umsehen.

Blick auf Sundsvall

Sundsvall wird die steinerne Stadt genannt, weil sie 1888 einem Brand zum Opfer fiel und die Stadtväter eine Verordnung beschlossen, beim Aufbau der selbigen nur noch Steine als Baumaterial zu verwenden.

Der SMCC – Sundsvall Motor-Cycle Club war hier der Ausrichter, und hatte sich, trotz der geringen der Zahl der Teilnehmer, sehr bemüht für uns ein gutes Programm zusammen zu stellen. Einige Motorrad Touren und eine Bootstour waren Montag und Dienstag optional im Angebot.

Am Mittwoch dann die Ankunftskontrolle, mit leider nur 652 Teilnehmern die durch das Ziel fuhren, Empfang mit Nationalhymne, und einem Parc ferme der schon seit einigen Jahren immer offen ist!

Bei der Einfahrt der Nationen

Aufstellung zur Einfahrt der Nationen

Nationalhymne

Anschließend der gewohnte Empfang der 39 deutschen Teilnehmer, und ausländischen Freunde durch unsere Sportleiterin Marina.

Dabei erfolgte auch gleich wie immer die Ausgabe der nationalen T-Shirts.

Der deutsche Empfang

Am Donnerstag ein gemeinsamer Busausflug ins open Air Museum „Norra Berget“

Sehr interessant, denn auch hier konnten wir das frühere Landleben, Trachten und Handwerks Kunst kennen lernen.

Die Parade der Nationen am Freitag fiel dann leider dem Regen zum Opfer. Warum diese teilweise lange Strecken über die Autobahn ging (immerhin für uns abgesperrt), konnte nicht nachvollzogen werden, und so waren auch keine Zuschauer dort. Die Parade der Nationen ist immerhin ein Dank an die Einwohner der Stadt, die uns immer so freundlich empfangen. Schade!

Parade der Nationen

Sonst war das Wetter FIM mäßig gut.

Die Verpflegung im Camp war eher überschaubar, Frühstück 2 Scheiben Salami, 1 Scheibe Käse und eine Scheibe Knäckebrot.

Dinner am 1. Tag Köttbullar, am 2. Tag Lasagne, nix vor- und nix nachher.

Aber dann am Festabend der Siegerehrung gab es Teile vom großen Huhn, also Pute, und nachher wieder nix.

Sonst waren die Essen Angebote auf den Touren hervorragend.

Also mit kleinen Einschränkungen eine gute FIM Rally

Siegerehrung: Sieger wurden die Italiener vor den Finnen und den Norwegern.

Nicht FIM üblich die Nationalhymne. Sie fehlte und die Sieger mussten selber singen – nicht gerade vorteilhaft ☺

Als Versöhnung gab es später noch einen Beerenauflauf mit Streuseln , na gut!

Die 73. FIM Rally Litauen wurde uns dort schon bestens empfohlen, also: bis dahin!

Gez. K.C. + M.W. ♀

 

71. FIM Rally nach Liptovsky / Slowakei

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Von einem tollen FIM Meritum in der Tschechischen Republik machten wir uns gemeinsam auf den Weg zur 71. FIM Rally in die Slowakei. Die Fahrt nach Liptovsky Mikulas verlief teils im Regen, teils in sehr großer Hitze trotz allem problemlos. Im FIM Rally-Camp hatten wir dann den Vorteil der „Frühkommer“. So konnten wir unser Service-Car gut platzieren, was die nächsten Tage nicht mehr möglich gewesen wäre. Später herrschte auf dem Platz das Chaos.

FIM Rally - Camp

FIM Rally – Camp

Jeder konnte mit seinem Zelt und Motorrad stehen wo er wollte.

Es gab keine markierten Flächen für die einzelnen Nationen, keine abgeteilte Fläche für die Motorräder, geschweige denn ein abgesperrter oder markierter Weg/Pfad für die Feuerwehr, Wasserver- und entsorgung oder ähnliches …..

Die Veranstaltung war zweigeteilt. das eben erwähnte Chaos setzte sich fort. Zum Beispiel bei den Sanitäranlagen auf dem Camp. Die Damenduschen funktionierten so gut wie nie, und wenn dann nur mit kaltem Wasser. Öfters gab es auch gar kein Wasser für alle Duschwagen….

Oder bei der Bustour, obwohl die Einteilungen nach Teilnehmer und Nationen vorher feststand, wurden schon recht früh kommende Teilnehmer einfach auf bereits vorhandene Busse verteilt und die nachkommenden Teilnehmer hatten dann keine Plätze mehr in dem für sie vorgesehenen Bus, und an die jeweils vorgegebenen Abfahrtszeiten wurde sich gar nicht gehalten.

Parade der Nationen

Parade der Nationen

Bei der Parade der Nationen war es ganz schlimm. Abfahrt teilweise zu früh, zu spät oder fast gar nicht! Nach einer Stunde der Abfahrt standen z.B. Finnland, Norwegen, Schweden, Österreich und Polen noch immer am Startplatz, bei gefühlten 40 Grad in der prallen Sonne.

Dann, etwas was wir noch nie erlebt hatten: große Lücken, von 100 und mehr Metern, teilweise fuhren Autos in die Kolonne der Parade mit rein oder ganze Linienbusse gefährdeten sogar einzelne Teilnehmer!

 

Nachdem die Einfahrt der Nationen wirklich sehr schön und gelungen war, war diese Erfahrung leider nicht sehr schön.

"Deutscher Empfang"

„Deutscher Empfang“

 

Geklappt hat nur der nunmehr obligatorische Empfang der eigenen Teilnehmer und befreundeten Fahrern bei Marina am Service-Wagen.

Leider muss auch erwähnt werden, dass gleich in der 1.ten Nacht vom Camp-Gelände ein Motorrad gestohlen wurde. Das war wohl bisher einmalig in der FIM Rally Geschichte. Anschließend wurde dann in den darauf folgenden Tagen das Gelände sowohl beleuchtet als auch nunmehr bewacht und an dem Ein- und Ausgang auch kontrolliert.

Ansonsten war die Veranstaltung ok. Wir waren 1045 Teilnehmer aus insgesamt 26 Nationen!

Essen war gut, zum Frühstück sogar verschiedene Brötchen und Brotsorten, es gab keine langen Schlangen, und zum Abendbrot gab es jeden Tag ein anderes landestypisches Gericht mit Suppe, Hauptgang und Dessert.

Die Ausflugsziele waren sehr informativ und interessant und die Abendunterhaltung sprach alle an.

Parc ferme´

Parc ferme´

Ab 18.00 Uhr gab es jeden Abend slowakische Folklore und circa ab 22.00 Uhr immer Musik für Motorradfahrer, also sehr laut, denn es waren alles Live-Band`s.

Auch diese Veranstaltung konnte von dem sehr guten Wetter profitieren und lies uns teilweise einfach nur die schöne Gegend geniessen. Gewinner gab es auch. FIM Inter-Cup Wertung für Deutschland bekam der MSC Victoria Lichterfelde, und die Rally wurde wieder einmal von Italien gewonnen.

Jetzt haben sich alle schon wieder für 2017 nach Norwegen zum FIM Meritum und zur FIM Rally nach Schweden verabredet.

Gute Fahrt!

gez. K.C. + M.W.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

70. FIM Rally 2015 in Vorden/Niederland

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Vom 29.-31.07.2015 luden die Niederlande (Holland) zur 70. FIM Rally nach Vorden ein.

Als Victorianer machten sich Michael Weiß und Klaus Cieszynski mit einem Wohnwagengespann, Marina Weiß, Rouven Liers und Steffen Bartsch mit den Motorrädern auf den Weg dorthin.

Unwetterschäden

Unwetterschäden

Wir kamen alle, zwar nicht zusammen, aber gut dort an. Dummerweise waren wir schon am Samstag angereist und bereuten es bald. Ein Unwetter kam über uns, wie wir es selten erlebt haben! Windstärke 8 und unglaubliche Wassermassen brachen über uns herein…….

Die Autobahnen wurden gesperrt, für Motorradfahrer gab es ein Fahrverbot und das Festzelt musste geräumt werden!

Von den 4 Holzhütten auf dem Gelände flog eine ganz weg und die anderen drei hatten kein Dach mehr.

So hofften wir auf die nächsten Tage und wurden prompt enttäuscht. Nicht nur Regen, nein auch die Verpflegung passten so gar nicht zu einer Jubiläums FIM Rally. Erst am 31. Juli, dem Festabend, änderte sich die Verpflegung und eigenartiger Weise auch das Wetter.

Deutscher Empfang

Deutscher Empfang

Aber ganz verloren waren wir nicht, denn Marina zauberte aus ihrer Wohnwagenküche für den Empfang der Deutschen Teilnehmer,

für geladene Delegierte und auch für uns, unglaubliche Köstlichkeiten.

Alle waren sehr überrascht, denn das war erste Mal für alle Deutschen!

Einfahrt der Nationen

Einfahrt der Nationen

Kommen wir zu den Ausflügen. Die Motorradtouren im Vorfeld (auch mit Regen) wurden von einigen Teilnehmern gefahren. Die Excursion nach Amsterdam von fast allen Teilnehmern,

zum Teil im Regen und die übliche FIM Excursion nach Rotterdam wurde von allen gebucht. Zu Rotterdam, mit Besichtigung von Windmühlen und dem Hafen von Rotterdam, kann man sagen -wir waren durchgehend nass- !!! Aber interessant war es trotzdem.

Rotterdam/Kinderdijk

Rotterdam/Kinderdijk

Nun zu den Abenden. Wir hatten an jedem Abend, Mo – Fr, Musik. Mal gut, mal schlecht, mal lauter….. Am Eröffnungsabend, Mittwoch, hatte die Band und die unterstützende Bläserband die Teilnehmer so im Griff, daß das Zelt wie bei Windstärke 8 in Schwingung geriet.Einfach toll!

 

Gewinnen konnten wir mit etwas über 50 Deutschen Teilnehmern natürlich nichts. Gewonnen haben die Schweden (der FIM Pokal und die schwedische Nationalhymne waren allerdings nicht da, bzw. wurde nicht gespielt… ). Gefeiert wurde trotzdem.

Parade der Nationen

Parade der Nationen

Fazit: in Erinnerung bleiben schlechte Verpflegung und natürlich der unglaubliche Regen -schade eigentlich –

Anzumerken ist noch, dass nach der Siegerehrung der deutsche Delegierte bei der FIM, Michael Weiß, dem Touren Team Münsterland sagen musste, dass er sie aus der Wertung nehmen muss, weil sie nicht, wie die FIM vorgeschrieben hat, über den Deutschen Verband gemeldet haben.

K.C. + M.W.♀