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nat. + internat. Motorradtreffen

74. FIM Rally Roskilde/Dänemark 2019

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Nach unserem tollen FIM Meritum – Treffen in Tiefensee (bereits die 6. Runde im Motorrad-Tourensport) fuhren wir voller Erwartung zur FIM Rally nach Dänemark. Schon auf der Fähre von Rostock nach Gedser hatten wir allerdings den Eindruck wir müssten Eintritt in Dänemark bezahlen, denn der einfache Pappbecher Kaffee kostete da schon 5,03 Euro. 😉

 

74. FIM Rally Roskilde/Dänemark

In Roskilde wurden wir dann doch enttäuscht, denn die Rally war längst nicht so durchorganisiert wie erhofft.

Von der Ankunft über die Verpflegung, kaltes Essen ist nicht jedermanns Sache, bis zur Parade der Nationen, gab es immer wieder Störfälle oder organisatorische Pannen.

 

Einfahrt der Nationen

Das riesige Gelände auf dem die FIM Rally stattfand war eigentlich ideal für die 873 Teilnehmer, leider wurde es nicht genügend genutzt. So gab es außer zum Frühstück und zum Abendessen den ganzen Tag über keine separaten Essensangebote. Es bestand auch leider nicht die Möglichkeit sich mal eben einen Kaffee oder Tee zu besorgen, da nur ein Bierstand offen hatte. Schade!

 

Deutscher Empfang

Umso mehr wurde der nun schon im 5. Jahr von Marina eingeführte „Deutsche Empfang“ für unsere Teilnehmer und unsere ausländischen Freunde mit den von ihr selbstgemachten Köstlichkeiten als Imbiss angenommen. Es ist immer wieder erstaunlich, wie Marina es schafft unter den einfachsten Bedingungen und auf kleinstem Raum für so viel Freunde und Gäste ein herrliches Finger Food zuzubereiten!

 

Kleine Auswahl des Imbisses 😉

Sehr großen Humor musste man(n) auch bei den zu mietenden „Hütten“ beweisen, wir dachten wirklich zuerst diese sind noch von den Viehauktionen für die Tiere über…..aber nein, sie waren tatsächlich für die Teilnehmer gedacht. 😉manch ein Motorrad würde in diese für 2 Personen gedachte Hütte nicht reinpassen….😉

 

Miethütten 😉

Trotz zweier Regentage haben wir aber die kulturellen Sehenswürdigkeiten von Roskilde besucht. Unsere Gruppe fand sich dabei unter anderem auf einer Schiffstour ein, wo uns die Seenlandschaft rund um Roskilde vom Wasser aus gezeigt wurde. Leider trübte hier der Preis von 45.-€ für das Buffet einigen die entspannte Atmosphäre an Bord.

 

Schiffsausflug

Wir haben eben das Beste für uns rausgesucht. So konnte man dann auch ein paar schöne Erinnerungen mit nach Hause nehmen.

Die Abendunterhaltungen waren ok. Die Preisverleihungen wurden zügig durchgeführt und die einzelnen Gewinner auch gebührend gefeiert.

 

Samara, jüngste Teilnehmerin

Als erstes bekam für Deutschland unsere Samara Püschel den Preis für die jüngste Teilnehmerin. Nicht nur deshalb, sondern auch wegen ihres perfekt abgestimmten Outfits war Samara an diesem Abend das beliebteste Fotomotiv 😉

 

eines unserer Gespanne

Deutschland hat die Challenge Niederlande für die meisten Gespanne, Motorräder mit Beiwagen gewonnen. Ausschlaggebend war hier der

MSC Victoria Lichterfelde e.V. im DMV.

 

Deutsches Gespann-Fahrer Team

Der BMW Motorrad Club Freiburg war der stärkste deutsche Club und die Italiener haben wieder einmal die FIM Rally gewonnen.

Auch die FIM Rally 2020 in Foligno in der Provinz Perugia / Italien wurde sehr interessant angekündigt.

 

75. FIM Rally 2020 in Foligno/Italien

Mal sehen was uns 2020 bringt.

Bis dahin allen eine gute Zeit, auf zur 8. Runde im Motorrad-Tourensport und unfallfreie Fahrten!

P.S.: egal wohin wir in Dänemark kamen,

der Kaffee kostete immer um die 5.- € 😉

 

Euer Klaus

37. FIM Meritum Tiefensee

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DMTM – Motorrad – Tourensport die 6. Runde

Das Hammer – Event des Jahres!!!

Das 37. FIM Meritum – Treffen in Werneuchen/ OT Tiefensee

vom 25. – 28.07.2019

Bei schönstem Wetter fanden 14 Nationen mit 104 Teilnehmern den Weg nach Tiefensee zum Country Camping Platz. Der MSC Victoria hatte alle Register gezogen um für die Teilnehmer das Beste aus dieser Region rauszuholen. Country Camping mit seinem Badesee, dem Zeltplatz, dem separaten Parkplatz für die Bikes und mit dem Festplatz samt Festzelt und Ständen für Crêpes, Bier und Grillstand waren die Grundlage für das Meeting.

Motorrad – Ausflug nach Niederfinow

Exkursionen zur Blumenberger Mühle mit Kremser Fahrt, also mit Pferdekutsche, durch das wunderschöne Naturreservat,

Kremserfahrt an der Blumberger Mühle

die Draisinenfahrt, wo eigene Muskelkraft gefragt war 😉

Ausflug mit der Draisine

oder die gemeinsame Exkursion am Freitag zum Schiffshebewerk Niederfinow mit anschließender Dampferfahrt durch das älteste Schiffshebewerk in Deutschland (Baujahr 1934) waren die Höhepunkte dieser Tage.

Schiffshebewerk Niederfinow
Auf dem Schiff

Allgemeine Begeisterung von allen Seiten machten unsere Sportleiterin stolz!

Sie hatte in vielen Stunden und vielen Verhandlungen für diese tollen Dinge gesorgt.

Die Verpflegung auf allen Exkursionen war selbstverständlich und die Versorgung unserer Gäste vor Ort, Frühstück, Abendessen, Dinner oder Sonderbeigaben wie Bratwurst und Suppe, Soljanka, wurden auch begeistert angenommen. Ein großes Lob gab es auch von dem von ihr organisiertem Catering, wo die ganze Woche über keine Wünsche offen blieben, und u.a. mit einem tollen Wildschweinbraten am Samstagabend abgeschlossen wurde.

Unsere tollen Caterer

Ein besonderes Highlight war auch der von Marina eingeführte Lady`s Empfang

Lady`s Empfang mit Fotoshooting

Am Sonnabend dann die Unterhaltung vor Ort! Die ehemalige Weltmeisterin in Bogenschießen, Annett Tunn, mit ihrem Team, beschäftigte bis in den späten Nachmittag alle Teilnehmer mit Bogenschießen, Luftgewehr- und Luftpistolen schießen.

Eine tolle Stimmung war den ganzen Tag über dem auf dem Camp.

Pfeilflug Event

Dann das Highlight!! In Abwandelung der Parade der Nationen veranstaltete der MSC Victoria eine Polonaise der Nationen runter zum Badesee und direkt in das angenehme Wasser!

Polonaise der Nationen 👍😉😊

Viele Nationen nahmen teil oder schickten eine Abordnung – Einmalig!!!

Abkühlung im See

Auch die abendlichen Unterhaltungen ließen keine Wünsche offen.

Von Tanzgruppe über DJ bis zur Live Musik durch Band „Checkpoint Five“ wurde alles geboten und gefeiert. Auch die Kontrollen durch die FIM waren positiv – was will man mehr!?

Mit frei nach Zickenschulze: ach war det da jemütlich ham wir uns wir uns wohl jefühlt, jejessen und jetrunken und och verrückt jespielt. Jeknutscht mit kleene Meechens, jetanzt mit schönen Frauen und zwischendurch ham sich „nen Paar“ auch fast verhaiuen, möchte ich diesen Bericht beenden.

 

FIM Meritum Ehrung

Eigenlob ist ja verpönt – aber hier muss ich sagen, dies war die beste Veranstaltung die der MSC Victoria je abgeliefert hat!!!

Unsere Sportleiterin Marina war sichtlich stolz über die vielen Komplimente über ihre Organisation und sah nur in strahlende Gesichter!

Ein Event über das hoffentlich noch oft gesprochen wird.

 

Dank an die Helfer

So macht das organisieren Spaß und Marina ist schon am planen für das nächste Event 😉

Andenken haben ja viele mitgenommen, denn die Clubwimpel auf den Tischen waren weg 😉

Euer

Klaus

Die 5. Runde des Motorrad Tourensport läuft…..

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Bereits zum 31. Mal fand in der Zeit vom 28. – 30. Juni`19 das Treffen der Motorradfreunde Krumbach statt.

 

Wir, Micha und ich, machten uns mit unseren Motorrädern am Samstag früh um 06:00 Uhr bei noch sehr angenehmen 15 ° auf nach Krumbach. Nach sehr angenehmen 2 ½ Stunden Fahrt in der Morgenkühle erreichten wir das 250 km entfernte Krumbach.

 

MM = Mutschekiepchen und ihr Motorrad

Die Frühstücks Ausgabe hatte gerade begonnen und so kamen wir genau richtig dazu. Wie auch im vorigen Jahr war das Catering einfach toll! Schon beim Frühstück konnte man wählen zwischen Aufschnitt, mit oder ohne Rührei, mit oder Speck, Würstchen und, und, und. Ich finde es immer wieder faszinierend, wie toll dort alles organisiert ist, welch ein tolles Catering den Teilnehmern dort geboten wird!

 

„anstehen“ zum Frühstück

Den ganzen Tag über gibt es nicht nur einfach fast Food, sondern sehr schmackhafte Gerichte. Und das bei einem „sogenannten Rockertreffen“ 😉

 

schattiges Frühstücksplätzchen

Um 11:00 Uhr begann dann die Aufstellung der Motorräder, um an der Ausfahrt nach Mittweida teilzunehmen, wo es in der dortigen Mensa für alle Teilnehmer ebenfalls super organisiert, ein Mittagessen gab. Wer dann noch wollte oder aufgrund der zunehmenden Hitze noch konnte, nahm noch an der weiteren Ausfahrt in die schöne Umgebung  teil.

Die meisten aber fuhren ins Camp zurück und versuchten sich dort im Schatten oder im nahegelegenen Fluss abzukühlen. Oder benutzten um sich frisch zu machen die „open air“ Waschstellen 😉

 

out door Waschplätze

Auch dieses Jahr gab es wieder sehr tolle und einfallsreiche „Spiele“, die von allen lachend betrachtet wurden.

Da das wie schon gesagte tolle Catering den ganze Tag geöffnet ist und viele abwechslungsreiche Speisen anbietet, entstehen somit keinerlei lange oder unnötige Schlangen an der Ausgabe und jeder kann wie er möchte essen oder etwas unternehmen. Somit entzerrt sich die ganze Veranstaltung mit immerhin fast 1.000 Teilnehmer über das ganze Gelände.

 

Veranstaltungsgelände von oben

Nachdem am frühen Abend der Fanfarenzug gespielt hatte, ging man dann zu immer lauter werdender musikalischer Untermalung über, bis später am Abend, genau wie schon am Freitagabend, wieder eine tolle Live Band bis in den frühen Morgenstunden spielte.

Zu erwähnen sei noch, das bei der vorangegangenen Preisverleihung doch tatsächlich eine Victoria aus dem Jahre 1938 einen Preis für das älteste Motorrad bekam!

 

unsere Namensgeberin = Victoria von 1938

Wir machten uns aufgrund der angesagten Hitze von immerhin 40 ° schnell auf den Rückweg, denn auf der Autobahn, mit „sicherer“ Motorradkleidung, ist das fahren, egal wie schnell man(n) fährt, kein Vergnügen mehr 😉

Es war jedenfalls ein tolles Treffen, mit super Organisation, was aufgrund der vielen Teilnehmer bestimmt nicht einfach ist! Immerhin waren circa 900 Fahrer und circa 1.000 Schaulustige dabei! Und, was mich am meisten fasziniert, haben doch viele Leute Bedenken, wenn sie schwarz gekleidete Motorradfahrer sehen, oder eben auch Rocker, es ist immer ein friedliches und harmonisches Treffen! Selbst an kurzzeitigen „Schlangen“ beim Essen, Getränke oder den Toiletten, alle sind freundlich, zuvorkommend und hilfsbereit! Es gibt weder Schlägereien, wie viele Vorurteile beschreiben , noch Streit oder Unstimmigkeiten. Und das bei solchen „harten Jungs“! Da haben wir schon ganz andere Veranstaltungen erlebt, mit viel, viel weniger Teilnehmern und dort gab es viel mehr Luxus, der manchmal gar nicht mehr wahr genommen wird.

 

so geht „Programm“ auch 😉

Wir haben jedenfalls ein tolles Wochenende gehabt und freuen uns schon auf das nächste Jahr, zum 32. Treffen der Motorradfreunde Krumbach!

Jetzt bereiten wir uns auf die nun schon 6. Runde im Motorrad Tourensport vor, nämlich unser eigenes organisiertes FIM Meritum Treffen in, richtig: wieder in 4 Wochen 😉

Die Organisation ist schon lange abgeschlossen, alles perfekt geplant und organisiert und das wichtigste: wir haben aus insgesamt 13 Nationen jede Menge Buchungen und freuen uns auf ein tolles FIM Meritum Treffen mit unseren Motorrad Freunden!

 

Bis bald,

Eure

Marina

DMTM – 4. Runde des Motorrad Tourensports

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Freundschaftsrunde FMB 2019

Feichten / Kaunertal / Österreich 30.05. – 01.06.2019

 

Blick in das Kaunertal

Die Freundschaftsrunde unserer belgischen Sportfreunde wurde dieses Jahr vom Royal Auto Moto Club Eupen organisiert. Ein Treffen, wenn es nach Sternen geht war das ein circa 4 ½ Sterne – Treffen!

348 belgische Biker waren angereist. Zwei Schweizer, Peter Frei und Frau, und 4 DMV`ler, die Victorianer Marina und Michael Weiß, Klaus Cieszynski und Detlef Endrulat waren auch mit dabei.

Die Route der Gletscherpanoramastraße

Das grandiose Kaunertal mit seinem Gletscher bietet einen Rahmen wie es besser nicht sein könnte. Der Start am Donnerstag natürlich die Gletscher Tour. Für uns „Flachlandtiroler“ ein unglaubliches Erlebnis! Eine Fahrt durch meterhohe Schneewände, 25 km Fahrt und circa 29 Haarnadelkurven später, dann der unglaubliche Blick von oben, 2.750 hoch, auf die Tiroler Alpen hier – kaum zu beschreiben.

Als Berlinerin oben auf dem Gletscher! 😉

Viel Zeit blieb uns nicht, denn wir warteten auf den Motorrad-Pfarrer, der nach seiner sehr treffenden und passenden Predigt die Fahrzeugweihe durchführte.

348 belgische Motorradfahrer und 1 deutsche Motorradfahrerin 😊👍

Auch das ein für uns ungewöhnlicher Vorgang, aber doch sehr ergreifend.

Marina und der Pfarrer!

Leider kam dann der Nebel von oben und wir machten uns auf den Rückweg.

Gerne hätten wir noch mehr gesehen, aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Es waren ja noch 2 Tage!

Der 2.te Tag dann begann mit einer Rundfahrt, aber natürlich nicht nur eine Rundfahrt, sondern auch eine Wertungsfahrt.

Jeder Teilnehmer bekam einen Routenplan mit 26 Wertungspunkten und 2 Kontrollstellen.

Blick auf die italienischen Alpen

Es wurde nicht in Gruppen gestartet, sondern jeder konnte fahren wie er wollte. Trotzdem bildeten sich natürlich kleine Gruppen. Und unsere Sport-Leiterin Marina immer mitten drin! 😊

Den Hinweis sich an die Verkehrsregeln zu halten, beherzigten alle! Für mich als Autofahrer gab es auch Grenzen.

Schon an dem 6. Wertungspunkt, dem 1.ten Kontrollpunkt, hatte ich den Anschluss an die Motorräder verloren. 😉

War ja klar, wo ich bremsen musste gaben die Biker noch Gas!

Alle waren begeistert und voll dabei, denn die Tour führte sie durch Österreich (Tirol), in ein 3 Ländereck. Die Schweiz und Italien wurden mit einbezogen. Eine prima Idee, die alle begeistert hat!

Oben auf dem Gletscher verlief die italienische – österreichische Landesgrenze

Die gemeinsamen Abende im Kur- und Gemeindehaus Quellalpin waren dann immer ein schöner Ausklang.

Gute Musik, vor allen Dingen „Die drei Pfundskerle“ brachten den Saal zum Toben und rundeten so die Veranstaltung ab!

Im Festsaal

Der Ausblick auf die Freundschaftsrunde 2020 in den Harz nach Deutschland wurde vorgestellt und begeistert begrüßt. Diese Harz Tour dann unter Mitwirkung des MSC Victoria, denn natürlich wurde unsere Erfahrung und die Hilfe von Marina Weiß sehr gerne angenommen.

Wir werden auf jeden Fall wieder mit von der Partie sein.

Einige belgische Sportsfreunde blieben noch einen Tag länger und auch wir wollten unbedingt noch einmal auf den Kaunertal Gletscher!

Und so fuhren wir dann auch gemeinsam bei schönstem Wetter am Sonnabend noch einmal los. Unsere Sport-Leiterin Marina ließ es sich nicht nehmen diese Tour auch noch ein zweites Mal mit dem Motorrad zu machen, beeindruckend!

2.te Tour auf den Gletscher!

Auf dem Parkplatz oben nach kurzem Aufenthalt dann mit der Seilbahn auf den höchsten Gipfel dort. Der Blick von hier, 3108 Meter hoch, auf die italienische Alpenwelt einfach unbeschreiblich schön!!! Am Fuße der Seilbahn dann der Weg in die Gletscherspalte, welches auch ein unglaubliches Erlebnis war!

Eingang zur Gletscherspalte
In der Gletscherspalte

Es hat sich auf jeden Fall gelohnt noch einen Tag ran zuhängen!

Deutsch – Belgische Freundschaft!

Der Abend mit unseren belgischen Freunden rundete dann diesen Ausflug als Freundschaftsrunde, auch wörtlich genommen, ab.

Blick auf den Gepatschstausee

Solche Treffen behält man immer in Erinnerung!

 

Euer Klaus

Der Motorrad Tourensport fährt bereits die 3. Runde!

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Nach dem erfolgreichen Saisonstart zum 1. Freundschaftstreffen des MSC Victoria Lichterfelde am Wochenende vom 12.-14.04., nur 14 Tage später zum XXVIX. Motomeeting Blanik in die Tschechei, kam nun ebenfalls nur 14 Tage später das 13. Wildschweintreffen in Belgien. 

Obwohl wir schon öfters dort waren, durfte dieses Treffen nun nach Rücksprache mit dem Veranstalter erstmalig in unseren Motorrad -Tourensport Kalender aufgenommen werden. Entgegen dem Titel, gibt es dort weder Wildschwein zu essen, noch sind solche zu besichtigen. Es handelt sich vielmehr um einen Spitznamen des Veranstalter Luc, der diesem manchmal alle Ehre macht 😉

Das Treffen findet alljährlich auf einer Blaubeerfarm statt und ist sehr, sehr rustikal. Aber die Motorradfahrer sind halt ein eigenes Völkchen und durch nichts abzuschrecken. Hatten wir im April beim MSC Victoria im Harz Schnee, in der Tschechei erst Temperaturen um die 25°, wurde uns jetzt nur eine Tageshöchsttemperatur um die 14° geboten und nachts lediglich nur um die 6°. Auch wenn nur Außenduschen, matschiges Gelände zum Zelten und Essen im Freien geboten wurde, ist dieses Treffen all die Jahre sehr beliebt und es kommen immer mehr! Die Meistbeteiligung wurde wieder von unseren Motorradfreunden aus England gehalten, gefolgt von Belgiern, Niederlande, Tschechien und Deutschland! 

Gerade dieses rustikale Ambiente lässt viele immer wieder zu dieser Zeit von weit her anreisen. Am Freitagabend gab es Spagetti und ein großes Hallo zur Begrüßung. Der Samstag wurde dann allgemein zur Erkundigung der Gegend unternommen, entweder auf eigene Idee oder zu einer 180 km langen GPS ausgearbeiteten Ausfahrt. Ich bekam eine eigene Führung und habe das stillgelegte Bergwerk in Beringen, die Be-MINE, die bestbewahrte und größte industrielle Stätte des Kulturerbes von Flandern besichtigt. Gegenüber befindet sich u.a. der Adventure Mountain.

Der Adventure Mountain liegt auf einem Schlackenhaufen. Auf der einen Seite ist dieser Haufen mit einer „Kletter- und Krabbelroute“ den Berg hinauf und einer Treppe nach oben bedeckt, von der aus man eine großartige Aussicht auf die gesamte Mine hat.

Auf der anderen Seite des „Haufens“ liegt ein Mountainbike-Feld mit einer einfachen und einer sehr technischen, schweren Route.Ebenfalls auf dem Gelände befindet sich das „TODI“. Das erste Indoor-Schnorchel und Tauchzentrum in Europa. Dort können die Besucher unter optimalen Bedingungen in mitten von zig farbenfrohen, tropischen Süßwasserfischen tauchen. 

Außerdem wird schwimmen mit den jetzt gerade so modernen „Nixen-Flossen“ und deren Outfit angeboten. Ein gigantisches Tauchbecken mit 36 Meter Durchmesser und 10 Meter Wassertiefe. Das alles bei 23°. diese

Diesen einmaligen Eindruck werde ich so schnell nicht vergessen, sehr sehr schön!!!

Zurück auf dem „Blueberryfield“ kam dann noch eine unverhoffte musikalische Darbietung: manchmal ist die Welt doch sehr klein Jein Schalmeien Verein aus Sachsen hatte eine Führung auf der Farm gebucht und gab als Dankeschön dann ein eindrucksvolles Ständchen mit seinen Schalmeien und Drums! Alle Motorradfahrer, auch die „sogenannten harten Hunde“ haben im Takt dazu gewippt, getanzt und geklatscht! Verabschiedet wurde der Verein aus Deutschland mit Standing Ovation! Eine sehr nette unverhoffte Einlage und Begegnung!

Am Abend fand dann wie immer ein Barbecue statt, wo sich jeder selber sein Fleisch und Wurst mit Beilagen aussuchen konnte um es dann anschließend , selbst ist der Mann/die Frau, auf dem großen Holzkohlengrill zubereiten kann. Eventuelle Reklamationen sind so von vornherein ausgeschlossen 😉

Zu vorgerückter Stunde kam dann die Hardrock Band „Midlife Crisis“ , die bis weit nach Mitternacht uns musikalisch sehr viel alte Songs von A bis Z, oder von ACDC bis ZZ Top, teilweise von den Originalen kaum zu unterscheiden, darbot. Viele Teilnehmer versuchten lauter als die Band zu sein, was aber nicht wirklich glückte Jund so konnten wir alle ungestört, aus vollen Kehlen singend und noch lautere Musik genießend den Abend, bzw. die Nacht mit motorradfahrenden Freunden aus den verschiedensten Ländern genießen.

Am nächsten Morgen, das finde ich immer wieder bei den Motorradtreffen besonders faszinierend, waren schon früh um 7.00 Uhr die ersten wieder auf ihren Maschinen und machten sich auf den weiten Weg nach Hause.

Bei allen Motorrad Treffen steht und fällt solch eine Veranstaltung leider immer mit dem Wetter. Aber auch hier kann ich nur sagen, wie „hart im Nehmen“, unkompliziert und aus allem das beste machend die Biker sind, fast alle schliefen bei nun wirklich nicht angenehmen 6° in ihren Zelten und waren trotzdem am nächsten Morgen immer gutgelaunt und fröhlich. So haben wir allen schlechten Wetterprognosen getrotzt und mit einer starken Präsenz von 98 Teilnehmern ein internationales, fast schon privates Treffen, zusammen erlebt!

Ein großer Dank gilt wieder Luc und seinen Helfern, die uns nun zum wiederholten Male ein tolles, unkompliziertes und super Motorradtreffen bescherten! Danke! 

Wir freuen uns auf das nächste Treffen im Motorrad Tourensport Kalender, diesmal in Österreich, und……..auch wieder in 14 Tagen!!! 😉

Eure Marina

Saisonstart

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XXIX. Motomeeting Blanik / Tschechische Republik

Freitag morgen, das Mutschekiepchen konnte es nicht erwarten, ging es los.

Bei immer wärmer werdenden Temperaturen um die 24° und strahlendem Sonnenschein, fuhren wir los.

Die A13 bis Ruhland und querbeet über Bautzen (schöne Stadt) östlich an Prag vorbei, dort war wie immer Stau, erreichten wir das Hotel Jizbice am frühen Nachmittag bei dem Veranstaltungsort Chechtice. Ein kleines tschechisches Freizeithotel, das seine besten Tage auch schon lange hinter sich hat. Aber für uns allemal gut genug. 

Hotel Jizbice

Nach dem üblichen Hallo, man hat sich ja schließlich seit Oktober nicht mehr gesehen, haben wir erst einmal genannt. Zimmer beziehen, bei strahlendem Sonnenschein und 25 Grad haben wir dann mit den anderen ein Wasser getrunken. Na ja, Wasser ist in Bier ja drin, der eine oder andere hatte auch ein Schnäpschen dabei und es entwickelte sich ein toller Abend mit vielen lustigen Benzingesprächen in tschechisch, slowakisch, belgisch, französisch, niederländisch und deutsch. 

Teilnehmer + Motorräder mehrerer Nationen

Bei insgesamt 72 Teilnehmern waren die Deutschen mit 10 Motorradfahren ganz gut vertreten, es waren u.a. die üblichen, wie Micha, Detlef und Wieland, der auch mit seiner Frau da war, dass Mutschekiepchen und icke.

Es wurde ein toller Abend, mit gutem Essen und danach mit geiler Musik, der ging bis zum nächsten Morgen. Bis weit nach Mitternacht wurde auch getanzt, man staunt immer wieder, wer seine „müden alten Knochen“ bei entsprechender Musik doch noch auf das Parkett bewegt! 

Der Samstag begann regnerisch und sehr viel kühler, nun nur noch 12° Grad, aber bei der Ausfahrt war es dann wieder trocken. Die Tschechen führten uns zu einem Museum über die heimische Bienenzucht und zeigten uns danach eine Wasseraufbereitungsanlage. Die Tschechen machen viel mit Wasser, z.B. den Strom in ihrem Land. Weiter ging es zum Dinner in einem großen Hotel und nach dem Essen freie Fahrt zum Quartier, wo dann relaxt wurde.

Imker Museum
Wasseraufbereitungsanlage, u.a. für Prag

Am späten Nachmittag machte Lukas die Feuerstelle mitten im Wald an, wo jeder Teilnehmer seine Würstchen über dem offenen Feuer am langen Spieß grillte. Und immer wieder Wasser trinken…

uriges grillen am offenen Feuer

Nach dem Abendessen, tschechisch deftig, kam dann die Siegerehrung, wo das Mutschekiepchen wieder den Pokal für die weiteste Anreise als Frau abräumte.

1. Platz Feminin, weiteste Anreise

Gemütlich ging der Abend zu Ende, weil, am nächsten Morgen ging es ja auf den Heimweg, wir hatten es mit 420 Km nicht so weit, aber Frankreich….

Am Sonntagmorgen machten wir uns auch auf diesen, rauf auf die Autobahn, Prag war leer, Dresden auch und husch, waren wir zuhause.

Michael Weiß

DMV Motorrad Tourensport Referent

Der MSC Victoria startet in die Tourensport – Saison 2019

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Was für ein grandioser Start 2019!

Für den MSC Victoria, für die Motorradfahrer und für die Freunde des MSC Victoria.

Unsere Sportleiterin Marina hat für dieses Jahr unsere, früher übliche, Anfahrt wiederbelebt und hat daraus dann auch gleich ein Freundschaftstreffen für unsere und uns befreundete Motorradfahrer gemacht.

12. – 14.04.2019, Mitte April und natürlich mit Schnee!!! 😉

Motorräder zum Saisonstart im Schnee

Wie konnte es auch anders sein!

Einige Teilnehmer wechselten noch schnell die schon montierten Sommerreifen gegen Winter-Pneus und dann ging es los.

Wir trafen uns in Hahnenklee, im Carea Residenz Hotel Harzhöhe und waren überrascht das unsere 4 Mitglieder aus dem hohen Norden und 2 Belgiern dem Schneetreiben trotzten und auf ihren Motorrädern erschienen. 

Fröhlicher Empfang!

Einfach toll!

2 Biker aus der Schweiz blieben im Schnee stecken, aber mit insgesamt 78 Teilnehmer erlebten wir dann ein tolles Wochenende.

Die Youngster waren auch da!

Freitagabend nach der Begrüßung durch unseren Michael, in der hoteleigenen Nachtbar, als geschlossenen Gesellschaft, ging dann die Post ab.

2 eigene DJs und eine Tanzeinlage unserer Freunde sorgten für unglaubliche Stimmung! 

Tag 2, Sonnabend der Vormittag zur freien Verfügung. Ausruhen, Spaziergänge im Schnee, baden im hoteleigenen Pool oder Saunagänge waren angesagt.

„Kneipp-Guss“ einmal anders 🙂

Eine große Gruppe von uns hatte auch noch eine Besichtigung im Erzbergwerk Rammelsberg in Goslar gebucht.

Nachmittags, nach Kaffee und Kuchen, ging es dann mit der Seilbahn rauf zum Bocksberg. Wer Lust hatte konnte dort oben die Sommerrodelbahn, jetzt bei Schneetreiben 😉, benutzen.

„Sommer – Rodelbahn“

Viele Teilnehmer taten das auch und man sah dann ihren roten Wangen und ihren leuchtenden Augen an, dass sie viel Spaß hatten.

Spaß 😂

In der Bockbergshütte trafen wir uns dann zum gemeinsamen Schmaus am warmen und kalten Buffet!

In der Bocksberghütte

Auch hier wieder wurde von einem unserer DJs Musik zur Unterhaltung gemacht.

Nach einigen launigen Späßen von unserem Klaus wurde der gemeinsame Rückweg, zu Fuß, bergab und im Schnee, angetreten.

Abendstimmung auf dem Bocksberg

Die etwas Älteren oder Fußlahmen wurden vom Wirt gefahren.

Später dann trafen sich alle „Überlebenden“, wieder in der hoteleigenen Nachtbar.

Jung und „Alt“ hatten ihre Freude

Dort wurde dann noch ausgiebig gefeiert.

Sehr beeindruckt hat das alle, ob jung oder alt, so ungeheuer textsicher waren, – egal welche Musik gespielt wurde-.

Beeindruckend, viel Spaß und einfach super!!!

Die „üblich Verdächtigen“

Jedenfalls waren alle zufrieden und haben sich schon nach unserer Abfahrt im Oktober erkundigt.

Unsere Sport Leiterin Marina hat diese nämlich schon seit Januar fertig organisiert.

Einige haben sogar schon gebucht.

Der Start zur Rückfahrt dann am Sonntag war auch ein Erlebnis.  Alle zusammen Motorräder oder Autos aus dem Schnee buddeln, gegenseitig gute Heimfahrt wünschen, und gaaanz vorsichtig bergab fahren. 

Einige unermüdliche hatten noch ein Event bei der Harz-Slipline gebucht, wo man sich an einem Seil hängend quer über die Rappbodetalsperre fliegen lassen konnte…..einfach herrlich und Adrenalin pur!!!

Flug über die Rappbodetalsperre

Ab Goslar war dann auch der Rückweg endlich schneefrei und es wurde zum Glück immer wärmer!

Ein tolles, fröhliches, interessantes und sehr harmonisches Wochenende war zu Ende! 

Ostereier im Schnee

Es hat sich auch bei dieser Veranstaltung wieder gezeigt, das der Versuch unserer Sport Leiterin Marina, ob jung oder alt, Auto- oder Motorradfahrer zusammen zu bringen, einfach funktioniert und alle bei unserer Veranstaltung voneinander im positiven Sinne profitiert haben.

Wir freuen uns auf die nächsten geplanten Veranstaltungen! 

Bis bald,

Euer Klaus

37. FIM Meritum in Tiefensee / Deutschland

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Die FIM hat die FIM Rally 2019 nach Dänemark vergeben und als geeignetes Nachbar – und Durchreiseland ist dann Deutschland ins Gespräch gekommen.

Also hat die FIM den deutschen Vertreter der FIM CTL, Michael Weiß, beauftragt sich um einen geeigneten Standort und einen geeigneten Veranstalter Club zu bemühen.

Grundlage für ein Gelände sind die Teilnehmerzahlen der letzten Jahre circa 100 bis 150 Teilnehmer.

Aber ein geeigneter Club war nicht zu finden, so hat dann Michael Weiß entschieden diese Aufgabe unter Herausforderung mit seinem eigenen Club dem MSC Victoria Lichterfelde e.V. im DMV zu meistern!

Seine Frau Marina, Sportleiterin im MSC Victoria, bekam den Auftrag ein geeignetes Gelände, möglichst in Nord- oder Ostdeutschland, zu finden.

Gamensee bei Tiefensee

Und Marina hat es gefunden!

 

Ein Gelände toll gelegen, naturbelassen, mit Ferienhäusern, Campinghütten, einem eigenen Badesee, einer kleinen Festwiese, einem Restaurant, Camping Möglichkeit für circa 50 Zelte, Parkplatz für die Motorräder, einem Festzelt und einem nahegelegenen Hotel für Zelt müde Biker.

Was will man mehr!

Country Camping in Tiefensee / Werneuchen, im schönen Brandenburg ist das Ziel. Der immer geöffnete Campingplatz hat uns alle seine Ferienhäuser zur Verfügung gestellt und ist groß genug, dass auch wenn dieser für Touristen weiter geöffnet ist, wir genügend große Flächen für die Zeltler und unsere Veranstaltung haben.

Die Lage verlockend im Nordosten bei Berlin, genauer gesagt, nur 40 km entfernt von Berlin. Die Nähe zur Mecklenburger Seenplatte, zur Schorfheide  oder zum Oderbruch  locken mit toller Landschaft und vielen Sehenswürdigkeiten.

Das macht Lust früher zu kommen, länger zu bleiben oder einmal erneut hier einen Urlaub zu verbringen.

Unsere Sportleiterin Marina hat sich bereits für den Mittwoch und Donnerstag einige dieser Ziele als optionale Touren für unsere Teilnehmer  ausgedacht:

Kremser

wie Fahrten mit einem Kremser  durch das  Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin. Oder aber ein ganz besonderer Spaß und mit eigener Muskelkraft: die Fahrt auf und mit einer  Draisine.

Draisine

 

 

 

 

 

Ein besonderes Highlight hat sie sich für den Freitag und somit für den gemeinsamen Ausflug ausgesucht.

Die Tour und der Besuch vom Schiffshebewerk Niederfinow.

alte + neue Schiffshebewerk

Eine denkmalsgeschützte Anlage aus dem Jahre 1934.

Wir werden das Hebewerk mit einem Dampfer  durchfahren. Danach gibt es in der Nähe einen kräftigen Imbiss und anschließend die Möglichkeit das Schiffshebewerk selber zu besteigen und zu besichtigen.

Nach dem Imbiss kann jeder selbst entscheiden wie der Ausflug weitergeführt wird, denn die Zeit danach ist für alle frei.

So ist der Plan!!

Wir hoffen das dieses Angebot interessant genug ist, auf dem Wege zur FIM Rally  hier Rast zu machen und dem 37. FIM Meritum Treffen zu einem unvergesslichen Erlebnis zu verhelfen…!

Der Campingplatz wird für Euch ab Montag den 22.07.`19 geöffnet sein. Zeltler sind ab diesem Datum herzlich willkommen. Unsere Ferienhäuser und Sommerhütten können ebenfalls ab Montag den 22.07.`19 von Euch bezogen werden.

Das Restaurant hat jeden Tag geöffnet, der Imbiss am See ebenfalls. Und bei genügend früher anreisenden Teilnehmern wird unser Festzelt ebenfalls schon ab Mittwoch dem 24.07.`19 geöffnet sein. Selbstverständlich wird auch an allen Tagen für genügend musikalische Unterhaltung gesorgt sein, ebenfalls mit einem Highlight am Samstag! Lasst Euch überraschen.

Für Fragen steht unsere Marina jederzeit zur Verfügung, meldet euch einfach, sie freut sich über jeden Anruf oder Interesse!

Wir freuen uns auf Euch und hoffen auf eine schöne Zeit.

Gez. K. C.

36. FIM Meritum in Kuldiga / Lettland

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Am Dienstag den 17.07.`18 machten wir uns auf den langen Weg nach Lettland zum FIM Meritum in Kuldiga  auf.

Unsere Gruppe bestand aus 9 Motorrädern, einer Sozia und war international gemischt mit Schweizern, Berliner, Sachsen, Westfalen und Nordfriesen 😉

Am Donnerstag kamen wir bei 34° Grad endlich in Kuldiga an. Unterwegs haben wir noch unseren Detlef eingesammelt, der seit 2 Tagen das FIM Meritum Gelände suchte 😉 Gemeinsam fanden wir dann das mitten im Wald und an einem See gelegene Campinggelände. Einige Teilnehmer waren schon vor Ort und hatten entweder ihre Zelte oder die sehr einfachen, sehr rustikalen und überhaupt nicht preiswerten Hütten bezogen und konnten somit an dem ersten optionalen Motorrad Ausflug in die nähere Umgebung teilnehmen.

Campingplatz in Kuldiga

Abendunterhaltung unter Sonnenpavillon

 

 

 

 

 

 

 

Am Abend gab es vor der Eröffnungszeremonie das erste lettische Abendessen. Da das Wetter für die Veranstalter und für uns super war, spielte sich alles draußen ab. Es gab einen ganz kleinen Pavillon, der zugleich die Rezeption, Kiosk und Küche war, und aus dieser kleinen Küche heraus mit nur 3 Frauen „Personal“ wurden für uns Alle jeden Tag sehr gute Speisen zubereitet. Es war für jeden etwas dabei: beim Frühstück Marmelade, warme Eierspeisen, Wurst, Käse, Obst, Saft, Kaffee und Tee. Jeden Abend gab es ein anderes sehr schmackhaftes Essen, immer frisch zubereitet, sehr gut abgeschmeckt und gewürzt, dazu immer Salate und Obst, und ganz besonders toll: zu später Stunde kam noch einmal ein Imbiss und das typisch lettische Brot als Snack geröstet und mit Knoblauch war immer dabei. Wir haben die ganzen Tage nur draußen unter Sonnensegeln vor diesem kleinen Pavillon gesessen, das Wetter und die Aussicht auf den See genossen.

Freitag hatten wir unseren ersten gemeinsamen Ausflug nach Ventspils, circa 40 km entfernt vom Campingplatz. Bei unserer Ankunft wartete bereits ein Ausflugsdampfer auf uns, mit dem wir eine große Hafenrundfahrt unternahmen. Die Erklärungen zu den einzelnen Besichtigungsobjekten von Nils, dem Veranstalter, waren sehr interessant!

Hafen von Ventspils

Anschließend gab es eine Stadtführung jeweils in 3 Gruppen, in englisch, französisch und deutsch. Für uns „Westler“ war das besonders gelungen, da für unsere „Verhältnisse“ doch alles sehr „heruntergekommen, veraltet oder vernachlässigt „ aussieht. So wurden wir eines besseren belehrt, das sich z.B. die Stadtverwaltung von Ventspils seit einigen Jahren sehr um den Aufbau und den Tourismus bemüht. Es wurden zahlreiche Brunnen, Skulpturen und sehr sehr viele Blumenpflanzungen in der ganzen Stadt gebaut und angepflanzt. Der ganzen Bevölkerung liegt es sehr daran den Tourismus in das Land und die Stadt zu bekommen. 

Brunnenplatz in Kuldiga

Nach diesem gelungenem Tag kehrten wir erschöpft (aufgrund der Hitze) wieder zu unserem Veranstaltungsort zurück, genossen ein Bad im See und freuten uns auf das Abendprogramm mit einheimischen Essen, Live Musik und einer sehr guten folkloristischen Aufführung, die von den einheimischen Frauen dargeboten wurde. Besonders zu erwähnen sei hier, das die Damen es sogar schafften potenzielle „Tanzmuffel“ einschließlich unserem DMV und FIM Motorradtourensportreferenten, also kurz meinem Mann 😉, zum mehrmaligen mittanzen zu bewegen! Alle hatten ihren Spaß! 😉             

Lettischer Folklore Tanz

Folklore Abend

 

 

 

 

 

 

 

Am nächsten Tag war dann das Highlight! Wir fuhren wieder nach Ventspils, um uns dort dann einem der größten Motorradtreffen Lettlands anzuschließen. Wir stellten uns wie bei einer Parade alle auf einer nicht gesperrten Straße ( 😳!?) auf und genossen das sich uns bietende Spektakel: über 1000 Motorräder, meist Harleys, sammelten sich total geordnet und diszipliniert jeweils nach Clubzugehörigkeit, und stellten sich in der immer länger werdenden Schlange von Motorrädern an. Das ganze Spektakel, mit dem herrlichen dröhnendem Sound der Auspuffrohre, die bestimmt nicht alle einen DB-Killer hatten 😉, dem lauten röhren der hochgezogenen Motoren, dauerte über 1 Stunde.

Aufstellung zur Parade in Ventspils

Dann ging es los! Die Parade startete mit einigen „vorrangigen“ Clubs und dann kamen wir, voran mit unserer FIM Fahne! Es war einmalig!!! Noch nie habe ich bei einer Parade soviel Menschen am Straßenrand stehen sehen!!! Die ganze Bevölkerung von Ventspils stand am Straßenrand, freute sich und winkte uns zu. Die Länge der Parade war nicht mehr abzuschätzen, wir fuhren eine sehr lange Rundstrecke von einigen Kilometern und bei der Rückfahrt kamen uns immer noch Motorradfahrer entgegen! Super, einmalig!!!

kurzer Stillstand der Parade bei 34°, gefühlt 45° 

Ziel war dann der Hafen von Ventspils, wo wir auch wieder total geordnet einparkten und Zeit hatten die jeweiligen Clubs und deren Maschinen zu bestaunen. Nach der freien Rückfahrt zu unserem Campingplatz gab es einen Imbiss und schon wieder den nächsten Programmpunkt  😉  wer behauptet FIM Veranstaltungen sind Urlaub, der irrt sich gewaltig! 😉

Wir fuhren alle gemeinsam nach Kuldiga, wo für uns auch wieder in verschiedenen Gruppen und Sprachen eine Stadtführung organisiert war. Wir erfuhren das Kuldiga unter anderem Europas breitesten Wasserfall hat und welch schöne Häuser mit welcher Bedeutung in der Altstadt sind.

Blick auf den Wasserfall von Kuldiga

Aufgrund der sehr großen Hitze waren wir doch froh auf dem Gelände eine kurze Abkühlung im See zu bekommen. Bei der Abschiedszeremonie am Abend haben wir uns alle sehr bei dem Veranstalter Nils und seinen Helfern bedankt. Es ist sehr erstaunlich, mit wie wenig Personal, aber sehr viel eigenem Engagement dieses FIM Meritum für 84 Teilnehmern, darunter immerhin 16 Deutsche, ausgerichtet wurde!

Teilnehmer des 36. FIM Meritum in Kuldiga/Lettland

 

 

 

 

 

 

Nachdem Mr. Keith Freak, von der FIM Kommission, sich ebenfalls bei Nils bedankte und den silbernen FIM Teller überreicht hatte, kündigte der DMV Motorradtourensportreferent und 1. Vorsitzende vom MSC Victoria, Michael Weiß, das nächste 37. FIM Meritum 2019 in Deutschland an.

FIM Zeremonie

Am nächsten Tag machten wir Alle uns auf verschiedenen Wegen zur FIM Rally nach Vilnius in Litauen auf.

Es waren wunderschöne Tage, wir haben ein uns total unbekanntes Land mit seinen Einwohnern als sehr offen, sehr freundlich und nach dem westlichen Europa hin sehr aufgeschlossen kennengelernt. Für die dort gegebenen Umstände war es eine sehr gelungene Veranstaltung!

Für hiesige Veranstaltungen wäre es mal sehr interessant „über den Tellerrand „ zu schauen, was man mit wenigen Mitteln, aber viel Engagement und Eigeninitiative, für nicht so anspruchsvolle Motorradfahrer, die einfach wirklich nur Land und Leute kennenlernen wollen, alles machen kann.

Wir möchten uns auf diesem Wege noch einmal bei Nils und seinen Helfern für dieses tolle FIM Meritum bedanken!

Gez. Marina Weiß

30. Motocamp bei den Krumbacher Motorradfreunden

By Allgemein, Motorradtreffen, nat. + internat. Motorradtreffen No Comments

Dieses Jahr stand zum ersten Mal das Motocamp der Krumbacher Motorradfreunde in dem DMTM Tourensport Kalender. Also machten wir uns am Wochenende vom 06.-08.07.`18 auf nach Sachsen.

Das Wetter war super und nach einer rasanten Fahrt über die Autobahn, trafen wir am frühen Morgen noch rechtzeitig zum Frühstück bei den Motorradfreunden in Krumbach ein.    

Motorradfreunde Krumbach

Wir wurden sehr herzlich empfangen und staunten dort nur über die tolle Organisation: es gab ein riesiges Festzelt, wo jeden Abend Live Bands spielten, ein etwas kleines Cateringzelt, aus dem mehrere Variationen von Frühstück angeboten und abends zig verschiedenen Speisen frisch zubereitet wurden.

Wer wollte konnte sich dort den ganzen Tag für sehr faire Preise verpflegen lassen. Und das immerhin mit über 1000 Teilnehmern!

Für ein Motocamp super klasse und nicht vorstellbar was der Caterer alles frisch aus seiner Küche zauberte! Top!!!

Unsere Fahrer Reiner, sowie Harry vom Bodensee waren bereits am Freitag angereist, unser anderer Micha kam erst gegen späten Nachmittag hinzu.

Nach einem sehr reichhaltigen und köstlichen Frühstück, einer kurzen Besichtigung des Geländes, wo ausschließlich gezeltet wurde, erfolgte um 11.00 Uhr die Aufstellung zur Motorrad-Ausfahrt in die nähere Umgebung.

Ausfahrt nach Mittweida

Ziel war dann in Mittweida die Mensa, wo wir mit circa 500 Motorradfahrern schon erwartet wurden. Jeder hatte am Nennbüro eine Essensmarke erhalten, die nun in eine riesen Portion Gulasch mit Nudeln/Spätzle, Sauerkraut/Rotkraut und Salat eingetauscht wurde. Es gab kein Gedränge, keine Probleme beim Parken der Motorräder, nix, einfach super und ein sehr netter und freundlicher Empfang dort.

Am Nachmittag wurden auf dem Motocamp Gelände „Biker Spiele“ angeboten: wer wollte konnte mit seinem Auspuff ein Bobby Car zum Laufen zu bringen, oder zusammen mit seinem Beifahrer versuchen mit einem Tennisball den Lauf einer Regenrinne zu überlisten. 😉

 

Einige andere haben unabhängig davon über das ganze Gelände verteilt Burn Outs mit ihren Motorrädern probiert oder es wurde gezeigt wie man(n) bei entsprechender Drehzahl Flammen aus den Auspuff bekommt 😉.    

Burn Out

Gegen 20.00 Uhr gab es dann wieder live Musik. Auch hier waren alle tolerant, denn mit der Musik ist es so eine Sache: entweder zu laut, zu leise oder die Richtung mag manch einer nicht….aber schließlich kann man es ja nie allen recht machen!

Und so waren auch hier alle bester Stimmung und hat sich bei super gut amüsiert.

Um 22.00 Uhr gab es auch hier eine Siegerehrung, und wir können mit Stolz sagen, dass unser Harry vom Bodensee den Pokal für den den ältesten Teilnehmer erhalten hat!

Ich bedanke mich, dass wir den Tipp für dieses Treffen bekommen haben, was einmal eine ganz andere Veranstaltung war, wo sich aber jeder Tag gelohnt hat!

Wir freuen uns neue Biker kennen gelernt zu haben, auch wenn sie nicht unbedingt dem Tourensport angehören

(was noch etwas Akquise braucht 😉), wie freundlich, super organisiert, gut gelaunt und friedlich alles ablief, und werden bestimmt nächstes Jahr wiederkommen!

 

Gez. M.W. ♀